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„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“. Nach dem Motto werden auch heute noch viele Testamente geschrieben. Man spricht mit Freunden und Bekannten, besucht lokale Informationsabende zu Erben und Schenken – und bringt dann zu Papier, was man zusammengetragen und notiert hat. Gut gemeint, fachlich gesehen aber fahrlässig. Denn ein Testament ist nicht automatisch gut, weil es da ist. Es ist gut, wenn es die eigenen Wünsche und Ziele rechtssicher formuliert und umsetzt.
Ein sogenanntes Nießbrauchdepot kann Vermögen frühzeitig in die nächste Generation verschieben und zugleich laufende Erträge sichern. Richtig aufgesetzt, entlastet Nießbrauch bei Wertpapieren die Schenkungsteuer erheblich. Falsch umgesetzt, drohen teure Fehler.
Die Geldanlage verändert sich im Laufe eines Lebens. Einkommen, Ziele und Risiken verändern sich. Fünf Vermögensverwalter raten zu klaren Strategien für jede Lebensphase. Gemeinsamer Tenor ist: Einfach anfangen – Disziplin und ein langer Atem erledigen den Rest.
Es gibt Börsengänge und es gibt historische Finanzereignisse. Sollte das Raumfahrtunternehmen SpaceX unter der Führung von Elon Musk wie geplant an die US-Technologiebörse Nasdaq gehen, wäre dies einer der größten Börsengänge der Kapitalmarktgeschichte.
Rund die Hälfte aller Erbschaften in Deutschland enthalten Immobilien: ein Haus, eine Eigentumswohnung oder auch nur ein bislang unbebautes Grundstück. Am häufigsten unter dem Immobilienerbe – das Familienheim. Das selbst genutzte Wohneigentum ist zudem oft der größte Vermögenswert privater Haushalte und demzufolge auch einer der größten Posten einer Erbschaft in der Familie.
Dabei muss es sich gar nicht um ein Eigenheim im Umland von München oder im Speckgürtel von Berlin handeln. Nach dem Anstieg der Immobilienpreise in der jüngeren Vergangenheit haben auch Häuser in vielen anderen Regionen beachtlich an Wert gewonnen. Wegen dieser starken Wertsteigerung machen sich auch viele Immobilienbesitzer Gedanken darüber, ob der hohe Wert im Erbfall auch zu hohen Steuern für die Erben führt.
Ausschüttungen aus dem steuerlichen Einlagekonto begleiten viele Anleger bereits seit Jahren – oft ohne, dass sie wissen, dass sie die Steuerlast in der Regel nicht vermeiden, sondern zeitlich verschieben. Das birgt eine Reihe von Missverständnissen, die für Anleger teuer werden können.
Viele Firmeninhaber – vom Handwerksbetrieb bis zum großen Familienunternehmen – schauen derzeit gespannt nach Karlsruhe. Das dort ansässige Bundesverfassungsgericht wird in diesem Jahr entscheiden, wie es mit der Erbschaftsteuer für Unternehmen weitergeht. Viele fürchten, dass sich die Lage eher verschlechtern statt verbessern wird.
Keiner weiß im Augenblick genau, was bei der Reform der Erbschaftssteuer herauskommt. Es gibt Instrumente, mit denen Familien den Vermögensübergang gestalten und sich so vor Überraschungen aus der Politik wappnen können. Von daher sollte man diese jetzt prüfen, um gute Entscheidungen treffen zu können.
Die Vorabpauschale ist für viele Anleger inzwischen ein jährliches Ritual. Der Steuerabzug im Depot, obwohl weder etwas verkauft wurde noch Ausschüttungen geflossen sind, sorgt regelmäßig für Irritationen.