Aktien einfach erklärt

Aktien einfach erklärt


Grundlagen, Strategien & Tipps

Was sind Aktien – einfach erklärt

Aktien verbriefen das Recht der Anleger, als Miteigentümer am Gewinn von Unternehmen beteiligt zu werden. Zudem haben Aktionäre die Chance, durch Kurssteigerungen ihrer Aktien ihr Vermögen zu mehren. Welches Risiko einzelne Aktien in sich tragen, hängt unter anderem von der Unternehmensgröße und der Branche ab. So sind Small Caps mit einer Marktkapitalisierung von bis zu zwei Milliarden Euro risikoreicher als Mega Caps, die mehr als 200 Milliarden Euro auf die Börsenwaage bringen. Defensive Branchen wie Gesundheit oder Basiskonsumgüter weisen wegen der steten Nachfrage nach diesen Produkten weniger Schwankungen auf als konjunkturabhängige Branchen wie etwa der Maschinenbau oder die Autoindustrie.

Aktien als Geldanlage – diese Fakten sollten Anleger kennen

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Langfristig unschlagbar

Aktien sind auf lange Sicht die Anlageklasse mit der höchsten Rendite. Zwischen 1970 und 2025 erzielten Aktien im DAX nach Abzug der Inflation jährlich 4 Prozent*, während langfristige deutsche Staatsanleihen im gleichen Zeitraum mit nur 2,5 Prozent rentierten, wie eine Untersuchung von Stiftung Warentest in der Ausgabe vom Februar 2026 ergab. Bei den angegebenen Wertentwicklungen handelt es sich um Bruttoangaben, d.h. die Depot- oder Transaktionskosten sowie Steuern sind noch nicht abgezogen.
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20 Jahre, 8,5 Prozent Rendite

Über eine Zeitspanne von 20 Jahren konnten Anleger nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) mit Investments in Aktien oder Aktienfonds auf den Deutschen Aktienindex (DAX) eine jährliche Rendite von 8,5 Prozent Prozent erzielen (Stand Januar 2025). Wobei es zwischendurch immer wieder zu starken Schwankungen (Volatilität) kommen kann. Beispielsweise brach der DAX 2020 (im ersten Jahr der Coronakrise) vorübergehend um über 36 Prozent ein. Bis Ende 2020 hatte er die Verluste wieder vollständig aufgeholt. Quelle: Onvista
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Starke Kursschwankungen möglich

Aktien können über kürzere Fristen sehr risikoreich sein und den Anlegern heftige Verluste bescheren. Das haben die Investoren zuletzt im April 2025 zu spüren bekommen, als die globalen Börsen wegen der US-Zölle die größten Kursabstürze seit der Corona-Pandemie verzeichneten
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12 Millionen Deutsche setzen auf Aktien

Nach Angaben des DAI hielten Ende 2024 mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland Aktien, entweder direkt oder über ETFs bzw. über aktiv verwaltete Aktienfonds

* Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Durchschnittswerte, d.h. dass es durchaus Jahre geben kann, in den Aktien beispielsweise deutlich weniger Ertrag oder sogar Verluste verzeichnen. Anleger können das sehr gut am Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts erkennen.

eBook: Anlagechancen 2026

Geopolitische Spannungen, wachsende Staatsschulden, Kriegswirtschaft und die wachsende Bedeutung der BRICS-Staaten verändern die Spielregeln an den Finanzmärkten grundlegend. Regierungen und Notenbanken greifen stärker in das Marktgeschehen ein, während Inflation und Zinsen unsicher bleiben und Vermögenspreise neue Höchststände erreichen. Klassische Anlageparadigmen geraten jedoch ins Wanken. Ein klarer Überblick über diese Entwicklungen wird damit immer wichtiger.

Im exklusiven Sonderdruck des Geldanlagebuches „Anlagechancen 2026“ des FUCHSBRIEFE Verlags erfahren Sie – u.a. in Gastbeiträgen von Vermögensverwaltern:

  • Rückblick auf die Bilanz der Vorjahres-Prognosen
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Im V-CHECK Podcast: Petra Ahrens – Woran erkenne ich eine gute Aktie?

Petra Ahrens, Vorständin von Maiestas Vermögensmanagement
Petra Ahrens: Woran erkenne ich eine gute Aktie?
Laut dem Deutschen Aktieninstitut haben im vergangenen Jahre 12,3 Millionen Bundesbürger:innen in Aktien, Aktienfonds und ETFs investiert. Im Vergleich zu 2022 ist die Zahl der Aktieninvestoren aber um mehr als 570.000 gesunken. Wir tun uns also immer noch schwer mit dem Thema Aktien. Warum ist das so und woran erkennt ein Anleger eigentlich eine gute Aktie? Antworten darauf gibt Petra Ahrens, Vorständin der MAIESTAS Vermögensmanagement in Köln im V-CHECK Podcast.

Alle Beiträge zum Thema Aktien

Globale Dividendenperlen

Anleger suchen stets nach verlässlichen Erträgen. Dividendenaristokraten bieten genau das. Doch nicht nur in den USA gibt es diese stabilen Zahler. Ein Blick auf internationale Märkte zeigt, wie vielfältig die Chancen sind und wo die Tücken liegen.

Dividendenaristokraten weltweit – Die unbekannten Aristokraten für Dividenden-Fans

Wenn Anleger an Dividendenaristokraten denken, kommen ihnen meist US-Konzerne oder deutsche Blue Chips in den Sinn. Doch auch außerhalb dieser Märkte gibt es Unternehmen, die über Jahre hinweg ihre Ausschüttungen steigern und damit interessante Perspektiven für Einkommensinvestoren eröffnen.

Ausschüttungen unter Druck: Lohnen sich Dividendenaktien trotzdem?

In der anstehenden Dividendensaison drohen Kürzungen bei den Automobilkonzernen. Zudem blieben Dividendenindizes zuletzt hinter den breiten Marktindizes zurück. Lohnt sich eine Dividendenstrategie dennoch?

 
 
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Häufig gestellte Fragen zu Aktien

Wer Aktien von börsennotierten Unternehmen direkt oder über ETFs bzw. Fonds kauft, wird zu deren Miteigentümer. Als Miteigentümer haben Anleger ein Anrecht auf eine Beteiligung am Gewinn, sofern die Fima Gewinne ausschüttet. In diesem Fall wird ihnen die Dividende entsprechend ihrem Aktienanteil ausbezahlt. Zudem dürfen die meisten direkten Aktionäre an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen und ihr Stimmrecht ausüben. Dieses Stimmrecht entfällt in aller Regel, wenn Anleger Vorzugsaktien besitzen, für die sie eine garantierte und höhere Dividende erhalten als Stimmrechts-Aktionäre. Außerdem besteht für alle Aktionäre die Chance auf einen Vermögenszuwachs, wenn das Unternehmen für mehr Anleger interessant wird und auf diese Weise der Aktienkurs steigt.

Wer Aktien von börsennotierten Unternehmen direkt oder über ETFs bzw. Fonds kauft, wird zu deren Miteigentümer. Als Miteigentümer haben Anleger ein Anrecht auf eine Beteiligung am Gewinn, sofern die Fima Gewinne ausschüttet. In diesem Fall wird ihnen die Dividende entsprechend ihrem Aktienanteil ausbezahlt. Zudem dürfen die meisten direkten Aktionäre an der Hauptversammlung des Unternehmens teilnehmen und ihr Stimmrecht ausüben. Dieses Stimmrecht entfällt in aller Regel, wenn Anleger Vorzugsaktien besitzen, für die sie eine garantierte und höhere Dividende erhalten als Stimmrechts-Aktionäre. Außerdem besteht für alle Aktionäre die Chance auf einen Vermögenszuwachs, wenn das Unternehmen für mehr Anleger interessant wird und auf diese Weise der Aktienkurs steigt.

Chancen: Viele Studien zeigen, dass Aktien langfristig die renditeträchtigste Anlageklasse sind. So bewegte sich die annualisierte Rendite von Aktien gemäß dem Deutschen Aktieninstitut bei Zeiträumen von mindestens 20 Jahren bislang zwischen sieben und neun Prozent. In den kapitalfreundlichen USA lag dieser Wert sogar bei zehn Prozent. Der damit verbundene Zinseszins-Effekt ist enorm: Bei einer Rendite von sieben Prozent haben Anleger nach 25 Jahren ein mehr als fünffach so hohes Vermögen wie zu Beginn. Bei zehn Prozent ist das Vermögen nach einem Vierteljahrhundert sogar fast elf Mal so hoch.

Risiken: Die Schwankungen an den Aktienmärkten können sehr groß sein. In mehrjährigen Abschwüngen können die Kurse um bis zu etwa 50 Prozent nachgeben bzw. einbrechen. Um dieses Risiko zu verringern, empfiehlt sich die Mischung von Aktien mit risikoärmeren Anlageklassen wie Anleihen. Bei Einzelaktien, vor allem sogenannten Small oder gar Micro Caps, besteht das Risiko eines Totalverlusts, falls das Unternehmen insolvent werden sollte.

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