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Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihr Geld mit gutem Gewissen anzulegen und damit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zum Guten zu
verändern. Die sogenannten Nachhaltigkeitskriterien ESG („Environment“, „Social“,
„Governance“) lenken bei vielen privaten und professionellen Anlegern die Investitionsentscheidungen.
Fehlendes Eigenkapital, niedrige Gewinnerwartungen, wenig Transparenz: Die klassische Lebensversicherung steht nicht zuletzt durch Corona vor harten Einschnitten. Kunden müssen prüfen, wie es um ihre Gesellschaft steht und ob ihr Vertrag nicht bald verkauft wird.
Die erste Phase der Corona-Pandemie ist vorüber. Die Läden sind wieder geöffnet, Unternehmen, Kitas und Schulen kehren zu einer Art Normalität zurück. Aus zahlreichen Verboten sind Gebote und Empfehlungen
geworden. Doch der Lockdown hat in der Gesellschaft und in der Wirtschaft seine Spuren hinterlassen.
Seit mehr als zehn Jahren gibt es die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge. Das Versprechen der Politik im Jahr 2009: Mit der Abgeltungssteuer wird alles einfacher! In der Tat läuft jetzt vieles geräuschlos ab, weil Banken und Fondsgesellschaften als langer Arm der Finanzbehörden agieren müssen. Dennoch sehen sich Anleger und Steuerzahler noch immer offenen Fragen gegenüber. Zudem ändert sich die Besteuerung von Anlageklassen von Zeit zu Zeit. Das verwirrt viele Anleger zusätzlich.
Glänzender Lack, röhrender Motor, bewundernde Blicke – und nebenbei noch Geld verdienen? Der Traum vom Oldtimer als rollende Wertanlage klingt verlockend. Die Realität ist komplizierter. Denn ein schönes, altes Auto ist kein Aktiendepot, das man kauft, weglegt und ab und zu auf dem Bildschirm kontrolliert. Ein Oldtimer ist ein reales Objekt, das lebt und altert. Das macht die Kostbarkeiten so besonders, aber auch so anspruchsvoll. Worauf also ist zu achten, wenn man als Autoliebhaber zugleich als Kapitalanleger denkt?
Nachhaltigkeit ist in der Geldanlage nicht verschwunden. Doch die Debatte hat sich verändert. Anleger fragen heute seltener nach ESG-Labels und häufiger nach Risiken, Erträgen und Stabilität. Vermögensverwalter beobachten einen Wandel: weg von moralischen Bewertungen, hin zu wirtschaftlichen Kriterien.
Offene Immobilienfonds stehen unter Druck. Fonds schließen, Bewertungen sinken und an der Börse werden viele Produkte mit deutlichen Abschlägen gehandelt. Dennoch sehen Vermögensverwalter die Anlageklasse nicht einheitlich kritisch. Ihr Blick auf Chancen und Risiken fällt differenziert aus.
Deutsche Wohnimmobilien sind mehrheitlich in die Jahre gekommen. 60 Prozent der rund 43,8 Millionen Wohnungen sind vor 1979 gebaut worden. Das zumindest ergab die letzte Zensus-Befragung mit Stand Mai 2022 (Quelle: Zensusdatenbank, Tabelle ‘Gebäude: Baujahr (Jahrzehnte)’, 26.06.2026). Die strengen Wärmeschutzanforderungen, die heute gelten, waren bis Ende der Siebziger Jahre noch nicht in Kraft. Besonders Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren weisen häufig Defizite bei Dämmung, Fenstern und Heizsystemen auf.
Lange galten offene Immobilienfonds als verlässliche Geldanlage für sicherheitsorientierte Anleger. Doch Rücknahmestopps, Fondsschließungen und Milliardenabflüsse haben das Image ins Wanken gebracht. Was hinter den Turbulenzen steckt und welche Lehren Anleger daraus ziehen sollten.