Unsere Autoren
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Stefan Brähler

Geschäftsführer
Confidema GmbH
  • Arbeitsschwerpunkte: Ruhestandsplanung & langfristige Liquiditätsprognosen; Strukturierte Vermögensnachfolge & familiengerechte Nachlassgestaltung; Testamentsvollstreckung als Instrument zur geordneten Umsetzung; Versicherungslösungen zur Abgeltungsteuer-Optimierung, als Alternative zum Vermächtnis oder zur Schenkung mit Kontrolle; Zusammenarbeit mit Vermögensverwaltern, Steuerberatern und Family Offices
  • Branchenerfahrung: Seit über 25 Jahren Berater für vermögende Privatkunden, Unternehmerfamilien und deren Vermögensverwalter – mit einem Fokus auf strategische Vermögensnachfolge, Ruhestandsplanung und praxistaugliche Umsetzungslösungen.
  • Qualifikation: Diplom-Kaufmann (FH), Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®), Testamentsvollstrecker (IHK)

Beiträge

Mit oder ohne Testament: Für Unternehmer kann beides zum Problem werden

Nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmer haben häufig kein Testament. Doch auch der schnelle Gang zum Notar kann zum Problem werden, wenn das Testament nicht ausreichend abgestimmt ist. Denn beide Wege können erhebliche Probleme verursachen: die gesetzliche Erbfolge ohne Testament ebenso wie ein schlecht abgestimmtes Testament.

Welcher Nießbrauch ist der richtige? Zwei große Unterschiede.

„Schenken mit Nießbrauch“ ist eine Gestaltung, die jeder kennt. Manchmal wird er mit dem Wohnrecht verwechselt. Nießbrauch ist eine gängige Lösung aus dem Werkzeugkasten der Nachfolgeplanung. Er berechtigt zur eigenen Nutzung und zur Vermietung. So können beispielsweise Eigentum und Mieteinnahmen getrennt werden.

Guter Wille statt letzter Wille: Viele Testamente verfehlen ihr Ziel

„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“. Nach dem Motto werden auch heute noch viele Testamente geschrieben. Man spricht mit Freunden und Bekannten, besucht lokale Informationsabende zu Erben und Schenken – und bringt dann zu Papier, was man zusammengetragen und notiert hat. Gut gemeint, fachlich gesehen aber fahrlässig. Denn ein Testament ist nicht automatisch gut, weil es da ist. Es ist gut, wenn es die eigenen Wünsche und Ziele rechtssicher formuliert und umsetzt.