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Die Corona-Krise zeigt Wirkung: Über alle Gesellschaftsschichten hinweg ändert sie unser Verhalten – teils aufgrund gesetzlicher Anordnungen, teils aufgrund neu entdeckter Bequemlichkeit. Es zeichnet sich ab, dass nach der Krise vieles anders bleiben wird.
Rolf Müller, Geschäftsführer der fintegra GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Nürnberg erklärt im Interview, warum einzelne Aktientitel nur wenig Streuung ins Depot bringen und bei der Steuer ebenfalls Nachteile liefern.
Bewertungsanpassungen, Rücknahmeaussetzungen einzelner Fonds und negative Schlagzeilen verunsichern viele Anleger. Die Risiken sind real, werden in der öffentlichen Debatte aber häufig zu pauschal auf eine ganze Anlageklasse übertragen.
Viele Privatanleger kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und verkaufen in Krisen. Große Staatsfonds gehen anders vor. Sie setzen auf feste Regeln, breite Streuung und Geduld. Daraus lassen sich wichtige Lehren für den langfristigen Vermögensaufbau ziehen, sagen Vermögensverwalter.
Heizöl, Diesel und Benzin werden immer teurer. Das lässt Inflationsängste aufkommen und schürt Konjunktursorgen. Das muss alles nicht so kommen! Und selbst wenn, spricht das nicht gegen eine langfristig ausgerichtete Vermögensstrategie.
Beim Wert einer Nachlassimmobilie prallen mitunter viele Meinungen aufeinander. Nicht nur die Erben selbst sind oft unterschiedlicher Auffassung, welcher Preis angemessen ist, sondern auch beteiligte Experten wie Makler und Gutachter kommen bei ihren Wertermittlungen oft zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Vor allem in Erbengemeinschaften kann das zum Dilemma geraten.
Kaum ein Thema begegnet mir in der Finanzplanung häufiger als die Frage: „Wie übertragen wir unser Vermögen sinnvoll auf unsere Kinder?“ Häufig fehlt nicht der Wille zur Vermögensübertragung, sondern die notwendige Liquidität. Die Eltern besitzen Immobilien mit erheblichem Wert – ihre Kinder verfügen jedoch häufig nicht über die finanziellen Mittel, um den Erwerb oder eine mögliche Schenkungsteuer zu finanzieren.
Zwei, drei oder gar vier Prozent Zinsen und jederzeit verfügbar – das ist doch ein Grund zu jubeln, könnte man denken. Warum solche Lockangebote schön und gut sind, aber auf keinen Fall eine langfristige Strategie ersetzen sollten.
Energie bleibt ein Grundstoff der Weltwirtschaft. Der Umbau des Energiesystems verändert die Nachfrage und erhöht zugleich den Bedarf an Versorgung, Infrastruktur und Technologie. Für Anleger können Energieaktien deshalb einen breiteren Zugang zum Energiesystem bieten als die reine Wette auf den Ölpreis.