2026 wird kein Jahr für pauschale Länder-ETF-Strategien. Während Reformländer wie Griechenland und Österreich Chancen bieten, stehen Indien und die Türkei vor strukturellen Risiken. Geopolitische Unsicherheiten und volatile Währungen machen selektives Investieren zur Pflicht. Worauf Anleger jetzt achten sollten.
Zum Jahresende stellen sich viele Anlegerinnen und Anleger dieselbe Frage: War 2025 ein gutes oder ein schlechtes Börsenjahr? Die Antwort fällt oft anders aus als erwartet. Denn nicht Renditelisten oder Rangfolgen entscheiden über den langfristigen Anlageerfolg, sondern die Lehren, die Anleger aus einem bewegten Jahr wie diesem ziehen. Gerade 2025 – geprägt von Volatilität, politischen Unsicherheiten und wechselnden Erwartungen an Geldpolitik und Konjunktur – hat gezeigt, wie wertvoll eine nüchterne Einordnung ist.
Silber fristete lange ein Nischendasein im Schatten des großen Bruders Gold. 2025 hat sich das Bild gedreht: Beide Edelmetalle markieren Rekorde, doch Silber legt prozentual noch stärker zu. Gleichzeitig wird der Markt enger, weil die Industrie immer mehr Silber verschlingt. Für Anleger stellt sich die Frage: Ist Silber nur Spekulation oder ein sinnvoller zusätzlicher Baustein neben Gold?
Dividendenstrategien gelten als solides Fundament im Privatkunden-Depot. Gleichzeitig erwarten viele Anleger, dass ihr Geld mit der 1,5-Grad-Leitplanke vereinbar ist. Die Entwicklungen zeigen: Nachhaltigkeitskriterien und verlässliche Dividenden schließen sich nicht aus.
Der Traum vom Vermögen beginnt für viele bei einem sechsstelligen Kapital. Die 100.000-Euro-Marke gilt als entscheidender Meilenstein. Ab dieser Schwelle wird der Zinseszinseffekt zum Turbo. Und jeder Normalverdiener kann diese Marke erreichen.
Der Gesundheitssektor steht im Spannungsfeld zwischen politischer Einflussnahme und technologischen Innovationen. Vermögensverwalter beobachten diese Entwicklungen mit Argusaugen und sehen dennoch Chancen für langfristige Investoren.
Die Kapitalmärkte werden derzeit stark von der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz geprägt. Die Geschwindigkeit der Veränderungen übertrifft viele frühere Technologieschübe und führt dazu, dass enorme Mengen an Kapital und Erwartungen auf wenige Unternehmen konzentriert werden. Für Anleger entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen realen Unternehmenszahlen und sehr weitreichenden Zukunftshoffnungen.
Vermögen zu übertragen könnte in naher Zukunft kostspieliger werden. Deswegen kann es sich lohnen, spätere Erben schon heute zu beschenken. Je mehr zu geben ist, desto früher sollte man sich darüber Gedanken machen, denn Abwarten kann angesichts der politischen Stimmung teuer werden.
Lesen Sie im V-CHECK Ideendienst Dezember 2025: Warum der Gaming-Boom rund um Weihnachten auch für Anleger interessant ist, weshalb früher Vermögensaufbau für Millennials und die Generation Z entscheidend ist – und ob Gold in unsicheren Zeiten wirklich die beste Wahl für Anleger bleibt.