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Das meistverwendete Wort dieser Tage heißt „Zeitenwende“. Der Tag des Kriegsbeginns gegen die Ukraine reiht
sich ein in eine Reihe von Daten, die jeder auch ohne Nennung des genauen Jahres erkennt: 8. Mai, 13. August, 9.
November, 11. September – und jetzt 24. Februar. Künftige Historiker werden ihn als Tag des Beginns einer
neuen Weltordnung beschreiben.
2022 könnte eine herausfordernde Zeit an den Börsen werden. Wer wirklich langfristig investiert, kalkuliert Probleme besser ein, ohne vor Angst das Handeln zu vergessen. Das galt nicht nur in den vergangenen Monaten.
Grundsätzlich halte ich mich mit Prognosen für das kommende Geschäftsjahr eher zurück, weil ich schlicht nicht weiß, was kommt. Für die Ausrichtung eines Depots sind stets die Zins- und Inflationsentwicklung, die Erwartung für die internationalen Aktienmärkte, die wachsende Bedeutung der Nachhaltigkeit, die anhaltende Pandemie und die Risiken des Klimawandels zu berücksichtigen. Und da gibt es durchaus einiges für 2022 zu bedenken.
Das rasante Wachstum der Aktien von Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google trugen in den vergangenen Jahren erheblich zu den positiven Ergebnissen der großen US-Börsenindizes bei. Doch solche Kursgewinne könnten gerade jetzt auch Aktien einer ganz anderen Branche bevorstehen, so Vermögensverwalter René Maushammer.
Es scheint wie das ewige Duell der Anlagestrategien: Defensive Value- oder offensive Growth-Aktien? In den vergangenen Monaten hatten die sogenannten Wert-Aktien bedingt durch den breiten Aufschwung der Weltwirtschaft einen guten Lauf, während die Wachstumsaktien das Nachsehen hatten. Doch zuletzt erlebten insbesondere die Technologie-Aktien ein Comeback. Das zeigt sich auch an der aktuellen Entwicklung des TecDAX.
Zwei Stunden lang stellten sich vier erfahrene Vermögensverwalter aus der Region Südbaden Fragen von Anrufern. Die von der V-Bank gemeinsam mit der Badischen Zeitung organisierte Aktion zeigt die Verunsicherung deutscher Anleger: Inflationsängste, Immobilienpreisblase und Negativzinsen machen vielen Sorgen.
Wenn vermögende Kunden und Kundinnen heute fragen, in welchen Segmenten man in den nächsten Jahren gewinnbringend Geld anlegen kann, wird die Antwort renommierter Vermögensverwalter häufig lauten: im Gesundheitsbereich, gerne in Kombination mit Technologie.
Anleger haben mehrere Optionen, um in Wachstumsbranchen zu investieren. Ein möglicher Zugang sind spezialisierte Indexfonds (ETFs) oder aktiv verwaltete Fonds.
Die Corona-Pandemie hat nicht nur in klassischen Bürounternehmen (Homeoffice), sondern vor allem im Gesundheitsbereich einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Davon können Anleger profitieren.