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Viele ältere Anleger mit einigen hunderttausend Euro Vermögen sind tief verunsichert: Frisst die aktuelle Krise ihre Ersparnisse und Anlagen auf? Was können sie als Ruheständler jetzt konkret tun, um ihr Vermögen zu sichern und nachhaltig anzulegen?
Seit Monaten werden Anleger mit schlechten Nachrichten bombardiert. Die Palette reicht von starker Inflation über steigende Zinsen und Lieferengpässe bis zu Ukraine-Krieg und Rezessionsgefahr. Viele Kommentatoren gießen noch Öl ins Feuer, indem sie die Belastungen bedenkenlos in die Zukunft fortschreiben. Dabei realisieren nur wenige, dass der Abwärtstrend am Aktienmarkt mit dem Monat Juli zu Ende gegangen sein dürfte. Von diesem Tief aus könnte ein neuer und starker Aufschwung starten.
Die Parität zwischen dem Euro und Dollar war absehbar. Jüngst trat sie dann auch ein. Im Vergleich zum Greenback ist die europäische Gemeinschaftswährung so schwach wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Für die Unternehmen, den Aktienmarkt und die Anleger muss ein schwacher Euro nicht nachteilig sein.
Normalerweise sollte der Goldanteil am Depot etwa 5 bis 10 Prozent betragen, empfehlen Vermögensverwalter. Warum der Anteil aber in der aktuellen Marktlage höher sein sollte und in welcher Form Anleger Gold kaufen können, erzählt Vermögensverwalter Mirko Kohlbrecher im Interview.
Lesen Sie in unserem Ideendienst August 2022 u.a., vor was Gold wirklich schützt. Warum offene Immobilienfonds eine Mogelpackung sind. Und wie Ruheständler ihr Vermögen sichern.
Deutsche Anleger sind oft überwiegend in heimischen Aktien investiert. Das birgt nicht nur Risiken, wie die aktuelle Energieproblematik zeigt, sondern kostet langfristig auch Rendite.
Wer dieser Tage auf den Goldpreis in Dollar schaut, dürfte sich verwundert die Augen reiben: Das Edelmetall ist mit 1.700 Dollar dort, wo es schon im März 2021 notierte. Taugt Gold also gar nicht gegen die Inflation, die derzeit bei acht bis neun Prozent liegt? In der Tat ist das fraglich! Gold hilft aber immer zuverlässig gegen ein noch viel gravierenderes Problem!
Wer monatlich 100 Euro über einen Zeitraum von 20 Jahren in Fonds spart, hat am Ende der 40.753,79 Euro zur Verfügung. Ohne Trick, mit wenig Risiko, sondern pure Mathematik.
Nur noch etwa jeder zweite Europäer treibt regelmäßig Sport. Was die Sports Retail Study der Unternehmensberatung Deloitte über das Einkaufsverhalten der Europäer bei Sportartikeln herausgefunden hat und welche Rolle dabei Nachhaltigkeit spielt, erklärt Michael Heimrich im Beitrag.