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Nach einem halben Jahr Abwärtstrend an der Börse sind viele Anleger weich gekocht und zum Spielball ihrer Emotionen geworden. Doch ist es wirklich alles so schlimm, wie viele meinen? Der Realitäts-Check zeigt, dass es eigentlich keinen Grund zur Panik gibt.
Das Jahr 2022 zeigt erneut, wie sinnfrei Prognosen sind. Schwarze Schwäne wie den Krieg in der Ukraine oder die drastischen Lockdowns in China hatte niemand vorhergesehen. Gerade in Krisenzeiten sind klare Regeln bei der Geldanlage für Anleger viel wichtiger als Prognosen. Denn sie schützen auch vor unerwarteten Entwicklungen.
Das Umfeld für Investoren ist gerade schwierig. Aber wer Vermögen langfristig aufbauen und erhalten möchte, sollte neben geopolitischer Zeitwende und Inflationssorgen bedenken, dass wir uns am Anfang einer neuen Ära befinden.
Es klingt so logisch: Mit inflationsgeschützten Anleihen, in den USA kurz TIPs genannt, können sich Anleger gegen die Geldentwertung absichern. Doch leider ging diese Rechnung 2022 nicht so auf, wie es sich wohl die meisten Anleger vorgestellt hatten.
Anfang Juli entscheidet das EU-Parlament, ob Atomenergie in der EU-Taxonomie “grün” ist. Gut möglich, dass eine Mehrheit der Parlamentarier zustimmt. Ist Uran und Atomenergie jetzt eine Anlage mit Renditechance – und wenn ja, für wen? Als Anleger müsste man ja schon mit Uran “einverstanden” sein.
Das Blutbad an den Finanzmärkten im ersten Halbjahr hat auch gute Seiten: Aktien sind billiger zu haben als zuvor. Und für Zinspapiere gibt es ansatzweise wieder das, was im Namen steht: Zinsen! Ist damit nun die Zeit gekommen, um sich Rentenfonds und Anleihen ins Depot zu legen? Und was macht man bei Verlusten mit Rentenfonds?
Für Immobilien- und Grundstücksbesitzer wird es bei der Grundsteuer ernst. Im Zeitraum vom 01.07.2022 bis zum 31.10.2022 müssen alle Immobilien- und Grundstückeigentümer erstmalig eine Grundsteuererklärung abgeben. Zwar gilt diese erst ab 2025, doch die Berechnung startet jetzt.
Gerade in Krisenzeiten ist eine Flucht in Gold festzustellen. Rolf Ehlhardt von der ICM Vermögensberatung erläutert, wie man dort am besten investiert.
Sollten Privatanleger angesichts der stetig steigenden Energiepreise einen Hedge auf ihre nächste Heizölbestellung in 2023 abschließen? Fragen Dazu an den Berliner Finanzexperten Andreas Görler.