Ihre Suche nach: nießbrauch
Ein 63-jähriger Unternehmer möchte seiner Tochter ein Wertpapierdepot im Wert von einer Million Euro schenken. Nach Abzug des persönlichen
Schenkungsfreibetrags von 400.000 Euro müsste die Tochter für die restlichen 600.000 Euro rund 90.000 Euro Steuern zahlen. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, das Depot zum Nulltarif weiterzugeben.
Mit frühzeitiger Planung können sogar Millionenvermögen ohne Zahlungen an das Finanzamt verschenkt und die Erträge weiter genutzt werden. Auch bei kleineren Beträgen kann dieses Modell helfen, denn außerhalb der engsten Verwandtschaft gelten enge Freibetragsgrenzen. Carmen Bandt, zertifizierte Finanzplanerin und Geschäftsführerin der Stuttgarter Kidron Vermögensverwaltung GmbH, erklärt, warum das nicht nur eine Mittel für Superreiche ist.
Finanzjournalist Florian Junker rechnet anhand von drei Beispielen vor, wie Wertpapierdepots schon zu Lebzeiten übertragen werden können, ohne dass das Finanzamt miterbt.
Mit frühzeitiger Planung können nicht nur Millionenvermögen ohne Zahlungen an das Finanzamt verschenkt und die Erträge weiter genutzt werden. Auch bei kleineren Beträgen kann dieses Modell helfen, denn außerhalb der engsten Verwandtschaft gelten enge Freibetragsgrenzen.
Diese fünf Fragen sollten Sie sich stellen, bevor ein Depot mit Nießbrauchvorbehalt verschenkt wird:
Wer Erspartes an die nächste Generation weitergeben möchte, will oft nicht nur Steuern sparen. Dafür kann es sinnvoll sein, Wertpapiere bereits zu Lebzeiten an Kinder zu übertragen, sich aber die Nutzung der Erträge vorzubehalten.
Was finanziell möglich ist, zeigt das nachfolgende Rechenbeispiel. Eine Checkliste sagt Ihnen, was Sie beim Nießbrauchdepot in jedem Fall beachten müssen.
Vermögen zu übertragen könnte in naher Zukunft kostspieliger werden. Deswegen kann es sich lohnen, spätere Erben schon heute zu beschenken. Je mehr zu geben ist, desto früher sollte man sich darüber Gedanken machen, denn Abwarten kann angesichts der politischen Stimmung teuer werden.
Die Diskussion um die Reform der Erbschaftssteuer sorgt für erhebliche Verunsicherung. Unter Vermögensverwaltern wächst die Sorge, dass unüberlegte Änderungen zu Kapitalflucht und wirtschaftlicher Unsicherheit führen können.
Die steuerliche Bewertung von Immobilien erlebt derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der weitreichende Auswirkungen auf die Nachfolgeplanung vermögender Eigentümer hat. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen, verschärfte Marktbedingungen und eine insgesamt gestiegene Komplexität der Bewertungsverfahren stellen Immobilienbesitzer und deren Erben vor die Herausforderung, steuerliche Risiken und Potenziale präzise zu identifizieren und strategisch auszuschöpfen.