Kaum ein Thema begegnet mir in der Finanzplanung häufiger als die Frage: „Wie übertragen wir unser Vermögen sinnvoll auf unsere Kinder?“ Häufig fehlt nicht der Wille zur Vermögensübertragung, sondern die notwendige Liquidität. Die Eltern besitzen Immobilien mit erheblichem Wert – ihre Kinder verfügen jedoch häufig nicht über die finanziellen Mittel, um den Erwerb oder eine mögliche Schenkungsteuer zu finanzieren.
Deutsche Wohnimmobilien sind mehrheitlich in die Jahre gekommen. 60 Prozent der rund 43,8 Millionen Wohnungen sind vor 1979 gebaut worden. Das zumindest ergab die letzte Zensus-Befragung mit Stand Mai 2022 (Quelle: Zensusdatenbank, Tabelle ‘Gebäude: Baujahr (Jahrzehnte)’, 26.06.2026). Die strengen Wärmeschutzanforderungen, die heute gelten, waren bis Ende der Siebziger Jahre noch nicht in Kraft. Besonders Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren weisen häufig Defizite bei Dämmung, Fenstern und Heizsystemen auf.
Zwei, drei oder gar vier Prozent Zinsen und jederzeit verfügbar – das ist doch ein Grund zu jubeln, könnte man denken. Warum solche Lockangebote schön und gut sind, aber auf keinen Fall eine langfristige Strategie ersetzen sollten.
Lange galten offene Immobilienfonds als verlässliche Geldanlage für sicherheitsorientierte Anleger. Doch Rücknahmestopps, Fondsschließungen und Milliardenabflüsse haben das Image ins Wanken gebracht. Was hinter den Turbulenzen steckt und welche Lehren Anleger daraus ziehen sollten.
„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“. Nach dem Motto werden auch heute noch viele Testamente geschrieben. Man spricht mit Freunden und Bekannten, besucht lokale Informationsabende zu Erben und Schenken – und bringt dann zu Papier, was man zusammengetragen und notiert hat. Gut gemeint, fachlich gesehen aber fahrlässig. Denn ein Testament ist nicht automatisch gut, weil es da ist. Es ist gut, wenn es die eigenen Wünsche und Ziele rechtssicher formuliert und umsetzt.
Energie bleibt ein Grundstoff der Weltwirtschaft. Der Umbau des Energiesystems verändert die Nachfrage und erhöht zugleich den Bedarf an Versorgung, Infrastruktur und Technologie. Für Anleger können Energieaktien deshalb einen breiteren Zugang zum Energiesystem bieten als die reine Wette auf den Ölpreis.
Erfolg an den Kapitalmärkten hat weniger mit einem Spiel zu tun, sondern mit langfristigen strategischen Entscheidungen. Wer investiert statt spekuliert, kann kurzfristige Schwankungen ganz „langweilig“ hinnehmen.
ETFs gelten als günstiger Einstieg in den Kapitalmarkt. Doch der erste Schritt will gut geplant sein. Vermögensverwalter raten zu klaren Zielen, breiter Streuung und Disziplin. Wer diese Grundregeln beachtet, kann mit einfachen Mitteln ein stabiles Portfolio aufbauen.
SpaceX folgt bekannten Mustern großer Tech-Börsengänge und bricht zugleich mit ihnen. Der profitable Infrastrukturbereich Starlink trifft auf hohe Verluste der KI-Sparte. Der erwartete Börsenpreis spiegelt die großen Erwartungen wider. Die nächsten Jahre werden die Weichen stellen.