Zu viel auf dem Konto, das ist für Verwaltungen oft gar nicht so einfach. Sie müssen investieren, haben dabei aber meist kaum Erfahrung. Bei der Suche nach einem guten Finanzpartner gilt es, die richtigen Fragen zu stellen, um eine wirklich sichere und nachhaltige Strategie zu etablieren.
Die Medien sind voll schlechter Nachrichten. Auch die Zukunftserwartungen sind düster. Schließlich ist doch klar: Konjunktur und Unternehmensgewinne tendieren nach unten oder brechen vielleicht ein. Gleichzeitig schießen Inflation und Zinsen nach oben. Viele Anleger machen sich deshalb große Sorgen. Doch diese Ängste basieren oft auf drei großen Irrtümern.
Pennystocks, also Aktien, die unter einem Euro wert sind, üben auf viele Anleger eine unglaubliche Faszination aus. Für wenig Geld locken fantastische Gewinnchancen. Das suggerieren die „Geheimtipps“ und „Erfahrungsberichte“ in den Sozialen Medien und in Anlegerforen.
Nicht immer sind die eigenen Nachkommen die beste Wahl für die Vermögensnachfolge. Wer sicherstellen will, dass lebenslang angespartes Kapital an den Richtigen geht, sollte frühzeitig handeln und sich beraten lassen. So schützen Sie Ihr Finanzvermächtnis vor Streit und Steuerlasten.
Die Goldene Regel beim Investieren heißt Streuung. Daher empfehlen Verbraucherschützer: Einfach einen weltweit anlegenden Indexfonds (ETF) kaufen – das war‘s! So beteiligen sich Anleger mit nur einem Wertpapier an Hunderten, wenn nicht Tausenden von Firmen. Das stimmt zwar, ist aber nicht die volle Wahrheit. Denn die allermeisten Aktien-ETF streuen wegen der Index-Konstruktion bei Weitem nicht so breit, wie die große Mehrheit der Anleger glaubt.
Die Inflation ist unvermindert hoch, auch zweistellige Raten werden für den Winter nicht mehr ausgeschlossen. Vor allem die exorbitant steigenden Energiepreise entwickeln sich zu einer enormen Last für Unternehmen und Privathaushalte. Manche stehen infolgedessen vor der Insolvenz – eine Rezession scheint unausweichlich.
Wer in den 1980er Jahren Geld anlegte, war häufig auf der Suche nach einer speziellen Geheimzutat: Alpha. Alpha beschreibt die Fähigkeit eines Fondsmanagers eine Rendite oberhalb einer Vergleichsgröße zu erzielen. Generiert ein Aktienfonds z.B. eine Rendite von acht Prozent, während sein Vergleichsindex sechs Prozent erwirtschaftet, wurde ein vermeintliches Alpha von zwei Prozentpunkten erreicht. Lange Zeit galt eine solche Überrendite als ein verlässliches Zeichen erfolgreicher Kapitalanlage.
Herr Kaim, bei den üblichen Indexfonds (ETF) auf den breiten Weltaktienmarkt spielen die USA eine wichtige, um nicht zu sagen die dominante Rolle. Wer in einen solchen ETF investiert, dessen Geld fließt zu 60 bis 70 Prozent in nordamerikanische Firmen, wobei auf die Informationstechnologie mehr als ein Fünftel entfällt. Kann man da von einer echten Streuung der Anlagen sprechen?
Die Inflation ist unvermindert hoch, auch zweistellige Raten werden für den Winter nicht mehr ausgeschlossen. Vor allem die exorbitant steigenden Energiepreise entwickeln sich zu einer enormen Last für Unternehmen und Privathaushalte. Manche stehen infolgedessen vor der Insolvenz – eine Winterrezession scheint unausweichlich. Allein im August wurden in Deutschland rund 25 Prozent mehr Insolvenzanträge von Personen- und Kapitalgesellschaften als im Vorjahresmonat gezählt, so das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).