Im vergangenen Jahr haben die Aktien kleiner und mittlerer Unternehmen mehr Federn lassen müssen als die sogenannten Blue Chips. Maßgeblich dafür waren die Zinssteigerungen und damit die Erwartung höherer Finanzierungskosten für diese
Unternehmen. Die überproportionalen Kursrückgänge bei Small und Mid Cap-Firmen machen deren Bewertungen jetzt besonders interessant.
Glaubt man den Konsens-Vorhersagen fürs Aktienjahr 2023, scheint zweierlei klar. Erstens: Die nächsten zwölf Monate werden nicht einfach, vor allem bis Juni. Und zweitens: Die USA werden den nächsten Aufschwung am Aktienmarkt nicht anführen, denn andere Regionen seien günstiger bewertet und hätten folglich mehr Potenzial. Doch der breite Konsens liegt in der Regel falsch. So könnte es auch diesmal sein.
Das Jahr 2022 war für alle Kapitalanleger sehr nervenaufreibend. Man hatte den Eindruck, dass sich die Welt nur noch von Krise zu Krise hangelt. Was bringt uns dieses Jahr? Noch ist die Stimmung extrem negativ. Allerdings könnte jedes Anzeichen der Entspannung für Kursanstiege sorgen, da derzeit sehr viel Kapital geparkt ist.
Lesen Sie in unserem Ideendienst Januar 2023 u.a.: Diese drei Tipps helfen im kommende Anlagejahr. Wieso trotz dem Krypto-Crash die Technologie der Blockchain interessant bleiben dürfte. Und: Wie auch mal etwas unkonventionelles, wie z.b. Turnschuhe, zur Geldanlage beitragen können und was Sie dabei unbedingt wissen müssen.
Computer und Videospiele sind seit Jahren eine Milliardenbranche. Bis zum Jahr 2025 soll der globale Gamingmarkt bei rund 257 Milliarden US-Dollar Marktwert liegen und sich bis 2028 auf etwa 435 Milliarden US-Dollar steigern. Selbst auf Mobiltelefonen soll das Videospielsegment Schätzungen zufolge bereits über 100 Milliarden Dollar Umsatzvolumen erreichen. Und die Branche ist noch lange nicht am Ende.
Auch im Neuen Jahr mangelt es nicht an möglichen Problemfeldern, aber es gibt auch Silberstreifen am Horizont. Langfristig gilt es, Risiken einzukalkulieren, aber trotzdem Chancen zu nutzen.
Für Privatanleger sind Analysten-Ratings aufgrund der hohen Preise wohl keine Option. Vermögensverwalter hingegen müssen teils aus regulatorischen Gründen Analysten – Ratings hinzuziehen. Doch lohnt es sich in der Praxis, auf solche Ratings zu vertrauen?
Ein schlechtes Aktienjahr liegt hinter uns. Die Verluste gehen vor allem aufs Konto der verspäteten und dann brachialen Zinspolitik der US-Notenbank. Doch wer denkt, dass diese Talfahrt besonders hervorsteche, irrt: Krisen mit zeitweiligen Verlusten um die 15 Prozent pro Jahr gehören zum Börsenalltag. Sie bereiten den Boden für weitere, große Anstiege. Davon profitieren Sie – wenn Sie drei wichtige Dinge beachten.
Was genau bedeutet “Sicher durch die Krise” für das Portfolio, wie wirkt sich die Zinswende aus und wie sollte das ein Portfolio generell Strukturiert sein, sodass es in einer Krise nicht zu stark verliert? Antworten vom Frankfurter Vermögensverwalter Henning Kirsch.