Offene Immobilienfonds: Warum nicht die Schlagzeile, sondern die Fondsqualität entscheidet

Bewertungsanpassungen, Rücknahmeaussetzungen einzelner Fonds und negative Schlagzeilen verunsichern viele Anleger. Die Risiken sind real, werden in der öffentlichen Debatte aber häufig zu pauschal auf eine ganze Anlageklasse übertragen.

Erfolgreich investieren wie die großen Fonds

Viele Privatanleger kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und verkaufen in Krisen. Große Staatsfonds gehen anders vor. Sie setzen auf feste Regeln, breite Streuung und Geduld. Daraus lassen sich wichtige Lehren für den langfristigen Vermögensaufbau ziehen, sagen Vermögensverwalter.

Quo vadis Ölpreis?

Heizöl, Diesel und Benzin werden immer teurer. Das lässt Inflationsängste aufkommen und schürt Konjunktursorgen. Das muss alles nicht so kommen! Und selbst wenn, spricht das nicht gegen eine langfristig ausgerichtete Vermögensstrategie.

Vom Trend zum Risikofaktor: Nachhaltigkeit in der Geldanlage

Nachhaltigkeit ist in der Geldanlage nicht verschwunden. Doch die Debatte hat sich verändert. Anleger fragen heute seltener nach ESG-Labels und häufiger nach Risiken, Erträgen und Stabilität. Vermögensverwalter beobachten einen Wandel: weg von moralischen Bewertungen, hin zu wirtschaftlichen Kriterien.

Offene Immobilienfonds: Zwischen Stabilität und steigenden Risiken

Offene Immobilienfonds stehen unter Druck. Fonds schließen, Bewertungen sinken und an der Börse werden viele Produkte mit deutlichen Abschlägen gehandelt. Dennoch sehen Vermögensverwalter die Anlageklasse nicht einheitlich kritisch. Ihr Blick auf Chancen und Risiken fällt differenziert aus.

Wenn Erben um den Wert der Immobilie streiten

Beim Wert einer Nachlassimmobilie prallen mitunter viele Meinungen aufeinander. Nicht nur die Erben selbst sind oft unterschiedlicher Auffassung, welcher Preis angemessen ist, sondern auch beteiligte Experten wie Makler und Gutachter kommen bei ihren Wertermittlungen oft zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Vor allem in Erbengemeinschaften kann das zum Dilemma geraten.

Immobilien intelligent übertragen – wenn Liquidität zur eigentlichen Herausforderung wird

Kaum ein Thema begegnet mir in der Finanzplanung häufiger als die Frage: „Wie übertragen wir unser Vermögen sinnvoll auf unsere Kinder?“ Häufig fehlt nicht der Wille zur Vermögensübertragung, sondern die notwendige Liquidität. Die Eltern besitzen Immobilien mit erheblichem Wert – ihre Kinder verfügen jedoch häufig nicht über die finanziellen Mittel, um den Erwerb oder eine mögliche Schenkungsteuer zu finanzieren.

Sanieren oder nicht sanieren – ist das die Frage?

Deutsche Wohnimmobilien sind mehrheitlich in die Jahre gekommen. 60 Prozent der rund 43,8 Millionen Wohnungen sind vor 1979 gebaut worden. Das zumindest ergab die letzte Zensus-Befragung mit Stand Mai 2022 (Quelle: Zensusdatenbank, Tabelle ‘Gebäude: Baujahr (Jahrzehnte)’, 26.06.2026). Die strengen Wärmeschutzanforderungen, die heute gelten, waren bis Ende der Siebziger Jahre noch nicht in Kraft. Besonders Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren weisen häufig Defizite bei Dämmung, Fenstern und Heizsystemen auf.

Tagesgeld in unsicheren Zeiten! Klingt vernünftig, oder?

Zwei, drei oder gar vier Prozent Zinsen und jederzeit verfügbar – das ist doch ein Grund zu jubeln, könnte man denken. Warum solche Lockangebote schön und gut sind, aber auf keinen Fall eine langfristige Strategie ersetzen sollten.

 
 
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