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Bodenständige landwirtschaftliche Nutzflächen erscheinen als Alternative zu schwankenden Aktien und realzinsfreien Sparprodukten. Wie funktioniert so ein Investment und für wen eignet sich Ackerland als Geldanlage?
In den letzten zehn Jahren haben sich die Pachtpreise für Ackerland verdoppelt. Mit Investitionen in landwirtschaftliche Flächen können durchaus langfristige
Wertsteigerungen erzielt werden.
Auf der Suche nach Alternativen zu Niedrigzinsen wurde die Geldanlage in Ackerland immer beliebter. Welche Stolperfallen es dabei zu beachten gibt, erzählt Vermögensverwalter Andreas Görler im Interview.
Es ist kein Mythos, dass Grund und Boden eine der solidesten Grundlagen für den Vermögensaufbau sind. Gerade landwirtschaftliche Nutzflächen bieten zudem regelmäßige Einnahmemöglichkeiten und das nicht nur durch den Anbau von so etwas wie Weizen und Kartoffeln, sondern auch durch die Ernteerträge von erneuerbaren Energien.
Die Europäische Zentralbank lockert ihre Geldpolitik weiter, was Anleger vor neue Herausforderungen stellt. Während Tages- und Festgeld an Attraktivität verliert, bieten alternative Anlageformen wie Unternehmensanleihen oder Laufzeitfonds mehr Chancen. Experten geben Empfehlungen, wie man jetzt investieren kann.
Die jüngsten Jahre haben verdeutlicht, wie fragil die globale Lebensmittelversorgung ist. Experten zufolge werden solche Störungen wahrscheinlich keine Seltenheit bleiben. Mit der wachsenden Weltbevölkerung und den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft in einigen Regionen ist es an der Zeit, den Agrarsektor genauer zu betrachten und nach Unternehmen Ausschau zu halten, die Lösungen bieten.
Landwirtschaftliche Flächen sind heute oft sehr gefragt und sollten gerade in Zeiten alternativer Energieerzeugung als Familienvermögen nicht unterschätzt werden. Egal ob der nutzbare Grund und Boden zu einem guten Preis verkauft oder für nachfolgende Generationen als Nachlass erhalten werden soll, gilt es sich gut zu informieren.
Grundsätzlich sind landwirtschaftliche Nutzflächen ein sehr guter Inflationsschutz und werden nachhaltig gefragt bleiben. Hans-Heinrich Meller, Vorstand bei der FiNUM.Private Finance AG und selbst aktiver Landwirt mit familieneigenem Hof vor den Toren Kölns, erklärt, warum sich so ein Investment trotzdem nur für die wenigsten eignet.
Sie scheinen eine Alternative zu schwankenden Aktien und realzinsfreien Sparprodukten zu sein: Bodenständige landwirtschaftliche Nutzflächen. Es gibt mehrere Möglichkeiten in Ackerland zu investieren. Welche sind das, wie funktionieren sie und welche Vor- und Nachteile bringen die jeweiligen Wege mit sich?