Andreas Görler
- Arbeitsschwerpunkte: nachhaltige Geldanlage, Beratung vermögender Privatkunden in allen Finanzsegmenten, Pressearbeit
- Branchenerfahrung: Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Berliner Volksbank war er zunächst Schalterangestellter, dann Privatkundenbetreuer und letztlich fast 20 Jahre als Anlage- und Vermögensberater für vermögende Privatkunden bei der Berliner Volksbank. In die Tätigkeit waren Versicherungs- und Finanzierungsberatungen eingeschlossen. Seit 2011 ist er senior Wealth Manager bei der unabhängigen Vermögensverwaltung Pruschke & Kalm GmbH.
- Qualifikationen: zertifizierter Nachhaltigkeitsmanager (FNG und ÖGUT), Certified Expert in sustainable Finance , ECO-Anlageberater
- Weitere Aufgaben: Nebentätigkeit als Wirtschaftsjournalist
Beiträge
Wer ein Wertpapierdepot erbt, beschäftigt sich meist zuerst mit den enthaltenen Aktien, Fonds oder ETFs. Dabei gerät ein anderer Aspekt schnell aus dem Blick: die Steuer. Doch genau hier lauern oft die größten Risiken. Ein vorschneller Verkauf kann erhebliche Steuerzahlungen auslösen und die Rendite des geerbten Vermögens dauerhaft schmälern.
Viele Privatanleger kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und verkaufen in Krisen. Große Staatsfonds gehen anders vor. Sie setzen auf feste Regeln, breite Streuung und Geduld. Daraus lassen sich wichtige Lehren für den langfristigen Vermögensaufbau ziehen, sagen Vermögensverwalter.
Krisen, Kriege, nervöse Märkte. Viele Anleger fragen sich, ob mehr Bargeld jetzt nicht die sicherere Alternative ist. Vermögensverwalter raten zur Disziplin. Richtig dosiert sorgt Cash für Handlungsfähigkeit, Ruhe im Depot und bessere Entscheidungen. Falsch eingesetzt kostet es Rendite und Nerven.