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Früher war Geldanlage für Kinder und Enkel einfach. In der Regel wurde kurz nach der Geburt ein Sparbuch angelegt, auf das jeden Monat ein paar D-Mark einbezahlt wurden. Bis zum 18. Geburtstag hatte sich eine hübsche Summe angesammelt.
Durch COVID-19 ist der Fokus der Anleger auf die Biotechsparte gerichtet. Gewaltige Hoffnungen ruhen auf den Unternehmen. Es geht um Impfstoffentwicklung oder ein Heilmittel gegen den Virus. Allerdings ist es für Anleger ein Glücksspiel, genau die Firma zu finden, welche als erste den Impfstoff entwickelt. Außer man setzt auf alle 120 Unternehmen, die gerade Medikamente im Entwicklungsstadium haben. Eine Alternative ist es, auf langweilig geltende Pharma- und Laborfirmen zu setzen.
Werner Krieger von der GFA Vermögensverwaltung erklärt, worauf es beim Aufbau eines Aktiendepots wirklich ankommt.
Viele Anleger sehen Gold als Krisenwährung. Andere glauben, Gold tauge nur als Beimischung, weil es keine Dividenden zahlt. Beide sind auf dem Holzweg.
Erstens kann Gold über Jahrzehnte mit Aktien mithalten und es gibt Gold-Aktien, die Dividenden zahlen. Diese Royalty- und Streaming-Aktien haben ein recht risikoarmes Geschäftsmodell und entwickeln sich besser als Gold. Ideal ist die Kombination dieser Aktien mit physischem Gold.
Die Suche nach einem Impfstoff oder einem wirksamen Medikament gegen das Coronavirus beflügelt die Biotech-Branche. Anleger sollten dieses Impfstoff-Roulette nicht mitmachen. Die Branche ist dennoch interessant.
Eine aktuelle, repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergab: Trotz Niedrigzinsen setzen deutsche Anleger weiterhin auf Sparbuch, Tagesgeldkonto oder sogar Girokonto.
Vermögensverwalter Burkhard Wagner erklärt, wann Anleger an den Börsen mit einer Stabilisierung rechnen können und welche Aktien gekauft werden können.
Während des Corona-Crashs gab es signifikante Abweichungen der Kurse von Unternehmensanleihen-ETFs zum Nettoinventarwert. Vermögensverwalter Thomas Wüst erklärt, warum die Verwerfungen auf den Anleihemarkt und nicht das ETF-Segment zurückzuführen sind.
Zahlreiche Unternehmen kürzen oder streichen derzeit ihre Ausschüttungen. Dennoch lohnt sich eine Dividendenstrategie für Anleger weiterhin.