Derzeit kaufen Unternehmen eigene Aktien in Rekordhöhe zurück. Die Aktien solcher Unternehmen entwickeln sich Untersuchungen zufolge oft überdurchschnittlich. Lohnt es sich für Anleger darauf zu setzen? Und worauf gilt es zu achten?
Es gibt Börsengänge und es gibt historische Finanzereignisse. Sollte das Raumfahrtunternehmen SpaceX unter der Führung von Elon Musk wie geplant an die US-Technologiebörse Nasdaq gehen, wäre dies einer der größten Börsengänge der Kapitalmarktgeschichte.
Wandelanleihen rücken derzeit wieder stärker in den Fokus. Hintergrund sind mehrere Entwicklungen im Marktumfeld: Die gestiegenen Zinsen haben die klassische Fremdfinanzierung für Unternehmen verteuert, wodurch Wandelanleihen für Emittenten attraktiver geworden sind. Der Kupon fällt aufgrund der integrierten Aktienoption in der Regel niedriger aus als bei klassischen Unternehmensanleihen.
In der Nachfolgeplanung zeigt sich immer wieder, dass viele Menschen ihre Erbfolge nicht aktiv regeln. Oft besteht die Annahme, dass die Familie im Ernstfall automatisch „die richtige Lösung“ findet. Aber ohne Testament entscheidet nicht die Familie, sondern allein das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) mit seinen teils mehr als 100 Jahre alten Regeln zur Erbfolge.
Viele Anleger scheitern nicht an schlechten Märkten, sondern an der falschen Struktur ihrer Geldanlage. Sie investieren ihr Vermögen ohne klaren Plan. Wie gut eine Geldanlage funktioniert, entscheidet sich selten an einzelnen Aktien oder am richtigen Einstiegszeitpunkt. Ausschlaggebend ist vielmehr die grundlegende Struktur des Vermögens. Wer früh festlegt, welcher Teil wachsen soll, welcher Stabilität bieten muss und welcher jederzeit verfügbar bleiben soll, schafft die Basis für langfristigen Erfolg.
Die Börsenweisheit „Sell in May and go away“ gehört zu den bekanntesten saisonalen Regeln an den Kapitalmärkten. Sie besagt, dass Anleger ihre Aktienpositionen im Mai verkaufen und erst im Herbst – klassischerweise im September oder Oktober – wieder in den Markt einsteigen sollten. Begründet wird dies mit der Annahme, dass die Sommermonate historisch schwächere Renditen aufweisen als das Winterhalbjahr.
ETFs gelten heute als vergleichsweise einfache und kostengünstige Möglichkeit für den Vermögensaufbau, sind jedoch wie andere Kapitalmarktanlagen mit Risiken verbunden. Sie haben den privaten Vermögensaufbau in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Mit vergleichsweise geringen laufenden Kosten lässt sich heute mit wenigen Klicks in ganze Märkte investieren. Ein langfristiger Vermögensaufbau erscheint dadurch auf den ersten Blick deutlich einfacher umsetzbar.
Viele vermögende Anleger optimieren ihr Depot bis ins Detail: Anlagestrategie, Risikostruktur, Kosten. Weniger Beachtung findet dagegen der rechtliche Rahmen, in dem das Vermögen geführt wird — obwohl gerade dieser steuerlich und bei der Vermögensnachfolge entscheidend sein kann.
Sparen für den Ruhestand, staatlich gefördert und das per kostengünstigen ETFs? Das wird es ab 2027 voraussichtlich geben und die meisten – diesmal sogar Selbständige – können so bis zu 540 Euro Grundzulage pro Jahr bekommen – Eltern mit kindergeldberechtigtem Nachwuchs sogar noch deutlich mehr. Aber auch wenn Vieles besser wird, gilt es bei den kommenden Angeboten trotzdem genau hinzusehen.