Nur rund jeder Dritte hat seinen Nachlass durch ein Testament oder andere Regelungen aktiv gestaltet. Und selbst wer vorgesorgt hat, weiß häufig nicht, ob diese Regelungen heute noch zur familiären und finanziellen Situation passen. Das sogenannte Probesterben hilft dabei, die konkreten Folgen sichtbar zu machen und die eigene Nachfolgeplanung auf den Prüfstand zu stellen.
Wer ein Wertpapierdepot erbt, beschäftigt sich meist zuerst mit den enthaltenen Aktien, Fonds oder ETFs. Dabei gerät ein anderer Aspekt schnell aus dem Blick: die Steuer. Doch genau hier lauern oft die größten Risiken. Ein vorschneller Verkauf kann erhebliche Steuerzahlungen auslösen und die Rendite des geerbten Vermögens dauerhaft schmälern.
Glänzender Lack, röhrender Motor, bewundernde Blicke – und nebenbei noch Geld verdienen? Der Traum vom Oldtimer als rollende Wertanlage klingt verlockend. Die Realität ist komplizierter. Denn ein schönes, altes Auto ist kein Aktiendepot, das man kauft, weglegt und ab und zu auf dem Bildschirm kontrolliert. Ein Oldtimer ist ein reales Objekt, das lebt und altert. Das macht die Kostbarkeiten so besonders, aber auch so anspruchsvoll. Worauf also ist zu achten, wenn man als Autoliebhaber zugleich als Kapitalanleger denkt?
Bewertungsanpassungen, Rücknahmeaussetzungen einzelner Fonds und negative Schlagzeilen verunsichern viele Anleger. Die Risiken sind real, werden in der öffentlichen Debatte aber häufig zu pauschal auf eine ganze Anlageklasse übertragen.
Viele Privatanleger kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und verkaufen in Krisen. Große Staatsfonds gehen anders vor. Sie setzen auf feste Regeln, breite Streuung und Geduld. Daraus lassen sich wichtige Lehren für den langfristigen Vermögensaufbau ziehen, sagen Vermögensverwalter.
Heizöl, Diesel und Benzin werden immer teurer. Das lässt Inflationsängste aufkommen und schürt Konjunktursorgen. Das muss alles nicht so kommen! Und selbst wenn, spricht das nicht gegen eine langfristig ausgerichtete Vermögensstrategie.
Nachhaltigkeit ist in der Geldanlage nicht verschwunden. Doch die Debatte hat sich verändert. Anleger fragen heute seltener nach ESG-Labels und häufiger nach Risiken, Erträgen und Stabilität. Vermögensverwalter beobachten einen Wandel: weg von moralischen Bewertungen, hin zu wirtschaftlichen Kriterien.
Offene Immobilienfonds stehen unter Druck. Fonds schließen, Bewertungen sinken und an der Börse werden viele Produkte mit deutlichen Abschlägen gehandelt. Dennoch sehen Vermögensverwalter die Anlageklasse nicht einheitlich kritisch. Ihr Blick auf Chancen und Risiken fällt differenziert aus.
Beim Wert einer Nachlassimmobilie prallen mitunter viele Meinungen aufeinander. Nicht nur die Erben selbst sind oft unterschiedlicher Auffassung, welcher Preis angemessen ist, sondern auch beteiligte Experten wie Makler und Gutachter kommen bei ihren Wertermittlungen oft zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Vor allem in Erbengemeinschaften kann das zum Dilemma geraten.