Alternative Geldanlagen einfach erklärt
Grundlagen, Strategien & Tipps
Was sind alternative Geldanlagen – und lohnen sie sich für Privatanleger?
Alternative Geldanlagen gewinnen in Zeiten von niedrigen Zinsen, Inflation und volatilen Aktienmärkten immer mehr an Bedeutung. Doch was steckt hinter dem Begriff? Alternative Anlageklassen sind Investments, die über die klassischen Anlagen wie Aktien, Anleihen oder Tagesgeld hinausgehen. Dazu zählen unter anderem Rohstoffe, Private Equity, Kunst oder Anlagen in Ackerland.
Sie gelten als spannende Ergänzung im Portfolio, da sie oft unabhängig von den klassischen Finanzmärkten schwanken und damit zur Diversifikation beitragen können. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche alternativen Investments es gibt, welche Chancen und Risiken sie bieten und wie Anleger sie sinnvoll in ihre Anlagestrategie integrieren können.
Alternative Geldanlagen – diese Fakten sollten Anleger kennen
Breites Spektrum an Investmentmöglichkeiten
Von Infrastrukturfonds (Stichwort: ELTIFs) über Ackerland bis hin zu Wald oder Oldtimer – alternative Geldanlagen bieten vielfältige Optionen jenseits des klassischen Börsengeschehens.Geringere Korrelation zu Aktienmärkten
Viele alternative Anlagen reagieren weniger stark auf Kursschwankungen an den Börsen. Das macht sie interessant für die Risikostreuung im Portfolio.Höheres Risiko, höhere Renditechancen
Alternative Investments sind oft weniger reguliert und weniger liquide – das bringt Risiken, kann aber auch mit überdurchschnittlichen Renditen belohnt werden.Früher nur für Profis, heute auch für Privatanleger zugänglich
Dank digitaler Plattformen und neuer Finanzprodukte sind alternative Anlageformen heute auch für Kleinanleger zugänglich.
eBook: Anlagechancen 2026
Geopolitische Spannungen, wachsende Staatsschulden, Kriegswirtschaft und die wachsende Bedeutung der BRICS-Staaten verändern die Spielregeln an den Finanzmärkten grundlegend. Regierungen und Notenbanken greifen stärker in das Marktgeschehen ein, während Inflation und Zinsen unsicher bleiben und Vermögenspreise neue Höchststände erreichen. Klassische Anlageparadigmen geraten jedoch ins Wanken. Ein klarer Überblick über diese Entwicklungen wird damit immer wichtiger.
Im exklusiven Sonderdruck des Geldanlagebuches „Anlagechancen 2026“ des FUCHSBRIEFE Verlags erfahren Sie – u.a. in Gastbeiträgen von Vermögensverwaltern:
- Rückblick auf die Bilanz der Vorjahres-Prognosen
- Kompakter Überblick über die Ausgangslage des neuen Anlagejahres 2026
- Analyse konkreter Anlagechancen für das Jahr 2026
Im V-CHECK Podcast: Dirk Scherz – Infrastruktur sanieren mit ELTIFs – eine Chance für Anleger?

Alle Beiträge aus der Themenwelt
Während wichtige Wasserspeicher nur noch zu etwas mehr als 40 Prozent gefüllt sind, wächst vielerorts die Sorge vor Wasserknappheit im Sommer. Unternehmen aus dem Bereich der Wasseraufbereitung und Firmen, die dazu beitragen, weniger Wasser zu verbrauchen, dürften daher auf mittlere und lange Sicht hohe Wachstumsraten aufweisen. An dieser Entwicklung können Anleger partizipieren.
Wenig Risiko, regelmäßiger Ertrag und die Geldentwertung auf Dauer ausgleichen, mit diesen Anlagezielen von Stiftungen können sich sicher auch viele Privatanleger anfreunden. Was können die ganz normalen Sparer von den gemeinnützigen Organisationen lernen?
Alternative Assets boomen. Neben Oldtimern, Wein, Briefmarken, Kunstwerken und teuren Uhren sind in den letzten Jahren Märkte für andere „collectibles“ entstanden. So zahlen Sammler Höchstpreise unter anderem für Boxen ungeöffneter Pokémonkarten, limitierte Sneaker oder alte Lego-Sets. Es scheint, als ob die Preise, die Sammler zu zahlen bereit sind, keine Grenzen mehr kennen. Wer als Anleger davon profitieren möchte, muss sich auskennen oder neue Wege gehen.
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Häufig gestellte Fragen zu alternativer Geldanlage
Ackerland kann durch steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Bio-Produkten langfristig an Wert gewinnen. Risiken sind Ernteausfälle, Preisschwankungen bei Agrarprodukten und politische Rahmenbedingungen.
Kunstinvestments beinhalten den Kauf von Gemälden, Skulpturen oder anderen Kunstobjekten, die im Wert steigen können. Der Markt ist allerdings illiquide und stark von Trends abhängig.
Oldtimer gelten als wertbeständige Sammlerobjekte mit Potenzial für Wertsteigerungen. Sie erfordern jedoch Pflege, Lagerung und können hohe Unterhaltskosten verursachen.
Private Equity bezeichnet Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen, meist über Fonds oder Beteiligungen. Die Renditen können hoch sein, das Risiko und die Mindestanlagebeträge sind aber ebenfalls höher.
Diese Anlageformen sind meist für erfahrene Anleger oder solche mit größerem Kapital geeignet, die bereit sind, Risiken und längere Bindungszeiten einzugehen.