Wandelanleihen rücken derzeit wieder stärker in den Fokus. Hintergrund sind mehrere Entwicklungen im Marktumfeld: Die gestiegenen Zinsen haben die klassische Fremdfinanzierung für Unternehmen verteuert, wodurch Wandelanleihen für Emittenten attraktiver geworden sind. Der Kupon fällt aufgrund der integrierten Aktienoption in der Regel niedriger aus als bei klassischen Unternehmensanleihen.
In der Nachfolgeplanung zeigt sich immer wieder, dass viele Menschen ihre Erbfolge nicht aktiv regeln. Oft besteht die Annahme, dass die Familie im Ernstfall automatisch „die richtige Lösung“ findet. Aber ohne Testament entscheidet nicht die Familie, sondern allein das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) mit seinen teils mehr als 100 Jahre alten Regeln zur Erbfolge.
Viele Anleger scheitern nicht an schlechten Märkten, sondern an der falschen Struktur ihrer Geldanlage. Sie investieren ihr Vermögen ohne klaren Plan. Wie gut eine Geldanlage funktioniert, entscheidet sich selten an einzelnen Aktien oder am richtigen Einstiegszeitpunkt. Ausschlaggebend ist vielmehr die grundlegende Struktur des Vermögens. Wer früh festlegt, welcher Teil wachsen soll, welcher Stabilität bieten muss und welcher jederzeit verfügbar bleiben soll, schafft die Basis für langfristigen Erfolg.
Die Börsenweisheit „Sell in May and go away“ gehört zu den bekanntesten saisonalen Regeln an den Kapitalmärkten. Sie besagt, dass Anleger ihre Aktienpositionen im Mai verkaufen und erst im Herbst – klassischerweise im September oder Oktober – wieder in den Markt einsteigen sollten. Begründet wird dies mit der Annahme, dass die Sommermonate historisch schwächere Renditen aufweisen als das Winterhalbjahr.
ETFs gelten heute als vergleichsweise einfache und kostengünstige Möglichkeit für den Vermögensaufbau, sind jedoch wie andere Kapitalmarktanlagen mit Risiken verbunden. Sie haben den privaten Vermögensaufbau in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Mit vergleichsweise geringen laufenden Kosten lässt sich heute mit wenigen Klicks in ganze Märkte investieren. Ein langfristiger Vermögensaufbau erscheint dadurch auf den ersten Blick deutlich einfacher umsetzbar.
Viele vermögende Anleger optimieren ihr Depot bis ins Detail: Anlagestrategie, Risikostruktur, Kosten. Weniger Beachtung findet dagegen der rechtliche Rahmen, in dem das Vermögen geführt wird — obwohl gerade dieser steuerlich und bei der Vermögensnachfolge entscheidend sein kann.
Sparen für den Ruhestand, staatlich gefördert und das per kostengünstigen ETFs? Das wird es ab 2027 voraussichtlich geben und die meisten – diesmal sogar Selbständige – können so bis zu 540 Euro Grundzulage pro Jahr bekommen – Eltern mit kindergeldberechtigtem Nachwuchs sogar noch deutlich mehr. Aber auch wenn Vieles besser wird, gilt es bei den kommenden Angeboten trotzdem genau hinzusehen.
Viele Privatanleger suchen in unsicheren Zeiten vor allem Stabilität. Erfahren Sie, wie ein resilientes ETF-Portfolio aufgebaut ist, welche Strategien Verluste abfedern können und warum Sicherheit oft wichtiger ist als maximale Rendite.
Rund die Hälfte aller Erbschaften in Deutschland enthalten Immobilien: ein Haus, eine Eigentumswohnung oder auch nur ein bislang unbebautes Grundstück. Am häufigsten unter dem Immobilienerbe – das Familienheim. Das selbst genutzte Wohneigentum ist zudem oft der größte Vermögenswert privater Haushalte und demzufolge auch einer der größten Posten einer Erbschaft in der Familie.
Dabei muss es sich gar nicht um ein Eigenheim im Umland von München oder im Speckgürtel von Berlin handeln. Nach dem Anstieg der Immobilienpreise in der jüngeren Vergangenheit haben auch Häuser in vielen anderen Regionen beachtlich an Wert gewonnen. Wegen dieser starken Wertsteigerung machen sich auch viele Immobilienbesitzer Gedanken darüber, ob der hohe Wert im Erbfall auch zu hohen Steuern für die Erben führt.