Starthilfe: So können Eltern beim Immobilienerwerb unterstützen

Starthilfe: So können Eltern beim Immobilienerwerb unterstützen


Viele junge Menschen träumen von einem eigenen Zuhause. Doch die hohen Immobilienpreise machen diesen Traum oft schwer erreichbar. Eltern können ihren Kindern auf verschiedenen Wegen effektiv unterstützen. Dabei gilt es, einige Dinge zu beachten.

Warum Eltern immer wichtiger werden

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist bei jungen Menschen nach wie vor groß. Laut einer Umfrage des Immobilienportals ImmoScout24 träumen 85 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahre davon, einmal eine Immobilie zu besitzen. Doch hohe Preise und Zinsen sowie unzuverlässige staatliche Förderungen lassen diesen Traum oft platzen. Eltern können eine entscheidende Rolle spielen, die finanziellen Ausgangslage der jungen Menschen zu verbessern. Es gibt verschiedene Wege, Kinder zu unterstützen:

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Zu diesen und weiteren Fragen geben Ihnen unsere Experten Jürgen Michael Schick, Ehrenpräsident des Immobilienverbandes IVD, und Stephan Exler, Vermögensverwalter bei der Hansen & Heinrich AG, Antworten. Sie erhalten einen Überblick über die aktuelle Situation und die zu erwartenden Veränderungen am Immobilienmarkt 2025.

Schenkung als Eigenkapital: Der klassische Weg ins Eigenheim

Eine der effektivsten Methoden für Eltern ist die direkte finanzielle Unterstützung durch eine Schenkung. „Eine Zuwendung in Höhe von beispielsweise 100.000 Euro zur Erhöhung des Eigenkapitals verbessert die Beleihungsauslaufquote des Kindes signifikant“, erklärt Samir Zakaria von der Vermögensverwaltung Hansen & Heinrich aus Frankfurt am Main. Eine geringere Beleihungssumme bedeutet niedrigere Finanzierungskosten. Die steuerlichen Vorteile sind ebenfalls beachtlich, da die Schenkung bis zu einem Freibetrag von 400.000 Euro pro Kind alle zehn Jahre steuerfrei bleibt.

Eltern-Darlehen und Beleihung der eigenen Immobilie

Eltern können ihren Kindern auch direkt einen Kredit gewähren oder ihre eigene, schon abbezahlte, Immobilie beleihen, um Kapital freizusetzen. Der Kredit kann als Darlehen oder Schenkung an das Kind weitergegeben werden. Martin Lohaus von der Kölner B&K Vermögen warnt jedoch: „Die Eltern übernehmen dabei die direkte Haftung für ihr eigenes Vermögen.“

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Für den Kredit an die Kinder sollte ein schriftlicher Vertrag geschlossen werden, um vor den Finanzbehörden nachzuweisen, dass es sich nicht um eine Schenkung handelt, rät Lohaus. Dieser Vertrag sollte alle wichtigen Punkte wie Kreditbetrag, Tilgungsplan und Sicherheiten enthalten.

Eine solche Unterstützung kann auch als vorgezogenes Erbe betrachtet werden. „Die direkte Schenkung von Eigenkapital nutzt den zehnjährigen Schenkungsfreibetrag effizient“, erklärt Zakaria. Alternativ kann auch ein teilweiser Erlass des Darlehens alle zehn Jahre genutzt werden, um den Freibetrag auszuschöpfen.

Kreditübernahme oder Bürgschaft: Chancen und Risiken

Eine weitere Option ist die Übernahme des Kredits durch die Eltern. Dabei sind die Eltern die direkten Kreditnehmer und reichen das Kapital in Form eines privaten Darlehens an die Kinder weiter. Dies ist sinnvoll, wenn sie bessere Konditionen erhalten als ihre Kinder.

Vorsicht ist dagegen bei Bürgschaften geboten. Dabei verpflichten sich die Eltern gegenüber der Bank, die Darlehensverpflichtungen zu übernehmen, wenn die Kinder als Kreditnehmer ausfallen. Wegen des Haftungsrisikos sollte das sorgfältig überlegt werden. „Die Bürgschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, um einen marginalen Finanzierungsbetrag zu überbrücken,“ so Zakaria.

Langfristige Modelle: Mietkauf als Alternative

Neben diesen direkten Hilfen können Eltern langfristige Strategien in Betracht ziehen, wie etwa den Erwerb einer Wohnung im Mietkauf-Modell. Dabei kaufen die Eltern die Immobilie und vermieten sie an das Kind. Dieses Modell erfordert jedoch eine präzise vertragliche und steuerliche Gestaltung. Wichtig ist unter anderem, dass der Mietzins mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt, um steuerliche Vorteile geltend zu machen.

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Nach wie vor sind Immobilien eine beliebte Kapitalanlage. Ob zur Vermietung oder auch zum Selbstbezug: Beim Kauf einer Immobilie ist eine Reihe von Dingen zu beachten, damit die Freude an den eigenen vier Wänden auch lange vorhält. Ebenso will der Verkauf einer Immobile wohl überlegt und gut geplant sein.

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Eigene Altersvorsorge nicht gefährden

Bei all diesen Optionen raten die Vermögensexperten dazu, die eigene finanzielle Stabilität und die Altersvorsorge nicht zu gefährden. „Selbstschutz geht immer vor Unterstützung der Kinder“, betont Zakaria.

Hinweis: Dieser Text wurde durch den freien Journalisten Alexander Heintze mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.

Die Anlage in Wertpapieren ist auch immer mit Risiken verbunden. Anleger sollten sich vor Abschluss einer Investition über die einschlägigen Risiken informieren. Nähere Informationen zu möglichen Risiken finden Sie unter: https://www.v-check.de/risikohinweise

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