Die Inflation war Ende des Jahres 2021 so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die aktuelle Prognose der Bundesbank liegt bei eine Inflationsrate für 2022 von rund 3,6 %. Wenn Privatanleger ihr Vermögen vor Kaufkraftverlust schützen wollen, führt an Aktien kein Weg vorbei, so der Frankfurter Vermögensverwalter Jürgen Drescher. Auch Gold oder Kryptowährungen können als Inflationsschutz dienen.
Auf dem zweiten digitalen Vermögenstag des Osnabrücker Vermögensverwalters haben renommierte Expertinnen und Experten aus verschiedensten Branchen in mehreren Online-Fachvorträgen Lösungsansätze, Strategien und Ideen zu einem vielfältigen Themenspektrum.
Ohne Ziel können Sie den Weg nicht finden: Diese Lebensweisheit gilt auch für die nachhaltige Geldanlage, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Bevor Sie also in nachhaltige Fonds und ETF oder Green Bonds investieren, müssen Sie wissen, welches Ziel Sie bis wann erreichen wollen und welche Mittel Ihnen zur Verfügung stehen. Erst danach können Sie über den besten Weg entscheiden.
Wie viel Wert sollten Privatanleger auf die Meinung von Börsenanalysten legen, wenn es um den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren geht? Vermögensverwalter Horst Hillinger, sagt, für „normale“ Anleger sind die Verkaufsanalysen meist weniger gewichtig.
Von Negativzinsen – oder Verwahrentgelten, wie sie im Bankjargon heißen – sind immer mehr Verbraucher betroffen. Denn die Zahl der Kreditinstitute, die ab einer bestimmten Summe von ihren Kunden Verwahrentgelt verlangt, ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Zudem sind die Freibeträge gesunken, bis zu deren Höhe den Verbrauchern das Entgelt erspart bleibt. Dieser Trend wird sich fortsetzten und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch Sie im Jahr 2022 von Ihrer Bank Post bekommen.
Immobilienkäufer achten oft nur auf den Kaufpreis. Dabei entscheiden auch die Nebenkosten darüber, ob eine Immobilie wirklich attraktiv ist, wie Vermögensverwalter Ingo Schweitzer im Interview erklärt.
Den Klimawandel aufhalten wollen inzwischen (fast) alle. Viele Verbraucher möchten dazu nicht nur CO2-neutralen Strom aus der Steckdose, sondern insgesamt bewusster einkaufen. Dieser neue Lebensstil ist auch für Anleger ein immer wichtigeres Thema.
Generell gilt der Januar für die Aktienmärkte als saisonal begünstigt. Diesmal tauchen die Aktienmärkte gleich zu Jahresbeginn in negatives Territorium ein. Für den, der sich darauf flexibel einstellt, ist das kein Grund, das Börsenjahr 2022 abzuschreiben. Im Gegenteil.
Die Prognosen für 2022 und 2023 sind in den entwickelten Volkswirtschaften
durchweg positiv. Experten sagen ein stabiles Wachstum vorher, wenn auch
mit niedrigeren Wachstumsraten. Also: Daumen hoch? Nicht ganz. Es bleiben
Gefahren.