Cash als Sicherheitsnetz: Tipps für Anleger
Dieser Text wurde durch den freien Journalisten Alexander Heintze mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Die richtige Cashquote: So viel Cash ist im Depot sinnvoll
Viele Vermögensexperten vertreten die Ansicht: Eine strategische Anpassung der Liquidität kann sinnvoll sein, doch Panik ist kein guter Ratgeber. Riklef von Schüssler, von Allington Investors aus Bad Homburg, betont, dass die Cashquote nicht von kurzfristigen geopolitischen Entwicklungen abhängig gemacht werden sollte. „Vielmehr ergibt sie sich aus dem individuellen Konsum- und Investitionsverhalten“, so von Schüssler. Eine Liquiditätsreserve von drei Netto-Monatsgehältern sei für unvorhergesehene Ausgaben etabliert, während größere Anschaffungen oder Immobilienkäufe eine höhere Reserve erfordern könnten.
Auch Mirko Hajek, Geschäftsführer der RP Rheinische Portfolio Management in Köln, mahnt zur Ruhe. „Cash ist in Krisenzeiten kein ‘toter Ballast’, sondern ‘trockenes Pulver'”, sagt Hajek. Eine höhere Cashquote sei dann sinnvoll, wenn sie taktisch genutzt werde. Cash müsse wieder investiert werden, sobald sich Chancen zeigen. Sonst bleibe es totes Kapital.
Angesichts der Tatsache, dass geopolitische Spannungen ein regelmäßiges Phänomen seien, rechtfertige auch die aktuelle Krise keine grundlegende Anpassung der Asset-Allokation, meint Philipp Eichhorn von I.C.M. Independent Capital Management Vermögensberatung in Mannheim. „Wer langfristig investiert, sollte vermeiden, seine Aktienquote kurzfristig aus Unsicherheit heraus zu reduzieren“, rät er.
Cash anlegen: Tagesgeld, Geldmarkt-ETFs und Alternativen
Hajek hält im derzeitigen volatilen Marktumfeld eine Cashquote von bis zu 10 Prozent im Wertpapierdepot für vertretbar. „0 Prozent ist nur sinnvoll, wenn eine rein strategische, sehr langfristige Strategie verfolgt wird. 20 Prozent ist bei den aktuellen Inflationsraten und trotz stabiler Zinsen Performance-Raub“, so der Experte.
Wie die flüssige Reserve angelegt wird, ist ebenfalls von Bedeutung. Neben unverzinsten Verrechnungskonten sind Tagesgeld, Geldmarktfonds und Geldmarkt-ETFs eine Möglichkeit. Diese bieten hohe Liquidität und bieten eine moderate Verzinsung. Hajek bevorzugt Geldmarkt-ETFs. „Das ist die ehrliche Haut der Geldanlage: Er liefert den Marktzins ohne Kleingedrucktes“. Für den professionellen Anleger sei der Geldmarkt-ETF das virtuelle Bargeld von heute.
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