Warum Gold bald noch teurer wird

Warum Gold bald noch teurer wird


Angesichts der rasanten Entwicklungen auf dem Goldmarkt stellt sich die Frage: Ist Gold die ultimative Antwort auf die globale Unsicherheit? Vermögensverwalter Rainer Laborenz von der Azemos Vermögensmanagement in Offenburg erklärt, warum Gold nicht nur ein sicherer Hafen ist, sondern auch unverzichtbar im Kampf gegen Inflation.

Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.

Warum Gold aktuell einen Rekord nach dem anderen erzielt

Der Goldpreis erzielt einen Rekord nach dem anderen. Die wichtigsten Faktoren, die diese Entwicklung antreiben, sind expansive Geld- und Fiskalpolitik, physische Käufe durch Zentralbanken und ein wachsendes Misstrauen gegenüber Papiergeld. Diese strukturellen Treiber werden voraussichtlich auch in Zukunft bestehen.

Warum die Geldpolitik den Goldpreis weiter antreibt

Treiber 1: Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Geldmengenausweitung und dem Goldpreis. Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 ist der Goldpreis jährlich um neun Prozent gestiegen, was ungefähr der jährlichen Zunahme der Geldmenge entspricht. Nach drei Jahren der Zurückhaltung haben Zentralbanken und Staaten zuletzt die Druckerpresse für ungedecktes Papiergeld wieder angeworfen. Die Geldmenge M2 wächst seitdem überdurchschnittlich. Der jüngste steile Goldpreisanstieg scheint die nächste Inflationswelle bereits zu antizipieren.

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Gold als Waffe: Sicherer Hafen, politisches Instrument oder bald neue Leitwährung?

Gold erlebt ein Comeback als stabiler Wertspeicher – getrieben von geopolitischen Spannungen, schwindendem Vertrauen in den USDollar und wachsender Nachfrage durch Zentralbanken weltweit. Die strategische Bedeutung von Gold nimmt global sichtbar zu.

Zentralbanken als stille Hauptakteure im Goldmarkt

Treiber 2: Geopolitische Veränderungen sind der zweite wesentliche Treiber für den Goldpreis. Erstmals seit 1996 halten die Notenbanken in ihren Währungsreserven mehr physisches Gold als US-Staatsanleihen. Besonders die BRICS-Staaten kaufen massiv Gold. Seit 2022 kaufen die Zentralbanken in Russland, China und Indien mit jährlich mehr als 1.000 Tonnen etwa ein Drittel der weltweiten Jahresproduktion. Laut einer Umfrage des World Gold Council planen 43 Prozent der Zentralbanken, ihre Goldbestände weiter zu erhöhen. Sie sehen Gold als eine inflationssichere Reservewährung ohne Gegenparteienrisiko.

Wachsende Zweifel am FIAT-System verändern den Goldmarkt

Treiber 3: Auch der dritte Treiber signalisiert einen strukturellen Wandel: ein steigendes Misstrauen gegenüber dem FIAT-Geldsystem. (Anmerkung der Redaktion: FIAT-Geldsystem: Damit ist ein Währungssystem gemeint, in dem das Geld nicht durch Gold oder andere Rohstoffe gedeckt ist. Sein Wert beruht allein auf dem Vertrauen, dass Staaten und Menschen es als Zahlungsmittel akzeptieren.) Während zwischen 2006 und 2020 im Durchschnitt etwa 700.000 Unzen pro Monat an den Warenterminbörsen ausgeliefert wurden, hat sich dieser Wert zuletzt auf mehr als drei Millionen Unzen vervierfacht. Investoren ziehen also physisches Gold theoretischen Ansprüchen aus Optionen vor.

Warum Gold für Anleger ein langfristiger Stabilitätsanker bleibt

Für Anleger bedeutet das: Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern zuverlässiger Inflationsschutz und Krisenwährung. Da die strukturellen Treiber intakt bleiben, ist es nie zu spät, Gold zu kaufen. Gold könnte in den nächsten Jahren ungefähr mit der Rate des Geldmengenwachstums steigen. Dies schließt nicht aus, dass es immer wieder zu Korrekturen oder Seitwärtsphasen kommen kann. Langfristig denkende und handelnde Investoren nehmen das in Kauf. Wir empfehlen eine Goldgewichtung von mindestens zehn Prozent als strategischen Baustein in Kundenportfolios.

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