Anlagestrategien verstehen
Ziele, Typen & Tipps für Anleger
Was ist eine Anlagestrategie?
Wer eine Investition plant, wird dies selten ohne vernünftige Planung tun. Schließlich soll sich das Investment wirklich lohnen und sich nicht als Verlustgeschäft erweisen. In der Finanzwelt ist eine Anlagestrategie eine Reihe von Regeln, Verhaltensweisen oder Verfahren, die Anlegern bei der Auswahl eines Wertpapierportfolios helfen sollen. Menschen haben unterschiedliche Gewinnziele, und ihre individuellen Fähigkeiten führen dazu, dass unterschiedliche Taktiken und Strategien eingesetzt werden müssen.
Dieser Plan ist die Richtschnur für die Entscheidungen der Investorinnen und Investoren, die auf ihren Zielen, ihrer Risikotoleranz und ihrem künftigen Kapitalbedarf beruhen. Sie können von konservativ bis hin zu sehr aggressiv reichen.
Das sind die wichtigsten Anlagestrategien
Buy and Hold
Buy and Hold bedeutet, dass Sie Wertpapiere kaufen und sie unabhängig von Marktschwankungen über einen langen Zeitraum halten.Growth-Strategie
Growth-Investoren achten auf das Wachstumspotenzial eines Unternehmens. Das kann weit überdurchschnittliche Gewinne bringen, aber auch höhere Risiken.Value-Strategie
Value Investing ist eine Anlagestrategie, bei der Aktien ausgewählt werden, die unter ihrem inneren Wert gehandelt werden.Dividendenstrategie
Eine Dividendenstrategie konzentriert sich darauf, gezielt in Wertpapiere von Unternehmen zu investieren, die eine hohe Dividendenrendite aufweisen.eBook: Vermögenskompass 2026
Geopolitische Konflikte, US-Zölle, wachsende Staatsschulden, eine unsichere Geldpolitik und ein schwankender US-Dollar machen die Kapitalmärkte auch 2026 unberechenbar – Volatilität und schnelle Trendwechsel bleiben ein ständiger Begleiter. Genau in diesem Umfeld treffen Privatanleger häufig teure Fehlentscheidungen: aus Unsicherheit wird verkauft, es fehlt eine klare Strategie, und der Fokus liegt zu oft auf „perfektem Timing“ statt auf einem belastbaren Plan.
Der Vermögenskompass 2026 der Vermögensverwaltung Dr. Markus C. Zschaber liefert Orientierung für das neue Anlagejahr:
- Kompakter Marktausblick mit praxisnahen Strategien zu Asset-Allokation
- Analyse der größten Anlegerfehler
- Praxisorientierte Strategien für Risikomanagement und langfristigen Vermögensaufbau

Im V-CHECK Podcast: Andreas Görler – Nichtwissen kostet Geld

Alle Beiträge aus der Themenwelt Anlagestrategie
Wenn im Frühling die Temperaturen wieder steigen, ist der nächste Badeurlaub nicht mehr weit. Egal ob Sie im Hallenbad, im nahen gelegenen See oder im Meer ein paar Bahnen oder Runden schwimmen, neben der Abkühlung sorgen Sie gleichzeitig für ein gutes Herz-Kreislauf-Training. Und die Cleveren Anleger profitieren sogar ohne nass zu werden.
Welche Maßnahmen machen aus Sicht der Anlagestrategie in einem Depot Sinn? Und wann ist es Zeit sein Depot aufzuräumen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Vermögensverwalter Jürgen Drescher im Interview.
Anleger auf der Suche nach einer langfristigen ausgewogenen Strategie mit klarem Risikomanagement dürften mit dem Ansatz „Mittelfeld 50“ gut fahren. Diese Strategie wurde von der alpha beta asset management entwickelt und wird von ihr umgesetzt. Kernkompetenzen der inhabergeführten und unabhängigen Investmentboutique sind die aktive Asset Allokation, Risikomanagement und Vermögensverwaltung.
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Häufig gestellte Fragen zu Anlagestrategien
Anleger können ihre eigenen Strategien nutzen oder dies über einen Finanzexperten tun. Strategien sind nicht statisch, was bedeutet, dass sie regelmäßig überprüft werden müssen, wenn sich die Umstände ändern. Das ist der große Vorteil von professionellen Investmentstrategien: Sie sind flexibel.
Wenn sich Anleger für eine Strategie entschieden haben und diese nicht mehr zu ihrer sich verändernden Risikobereitschaft oder ihrem Zeitplan passt, können sie jederzeit Änderungen vornehmen.
Bei der Errichtung der Anlagestrategie sind Anleger, gegebenenfalls gemeinsam mit ihren Beraterinnen und Berater gefragt, sich einen Überblick über sämtliche Vermögenswerte zu verschaffen. Das sind die aktuellen liquiden Mittel, Immobilien, Beteiligungen und alternativen Investments wie Oldtimer, Kunst und Co. Dazu gehören auch die Werte, die in Zukunft kommen werden. Das können Lebensversicherungen sein, Erbschaften, fremdfinanzierte Kapitalanlagen oder auch vorab kalkulierte Zuflüsse aus dem Verkauf eines Unternehmens.
Es existieren verschiedene Möglichkeiten, die Anlagestrategie umzusetzen. Dazu gehören:
Banken und Sparkassen: Banken und Sparkassen bieten für alle Vermögensgrößen Anlageberatung und Vermögensverwaltung an, oftmals auf Basis eigener Produkte. Die Auswahl gerade an Fonds ist in der Regel sehr groß.
Unabhängige Vermögensverwalter: Unabhängige Vermögensverwalter verwalten Kundengelder treuhänderisch über Fonds oder Portfolios, in denen auch Einzelwerte und alternative Assetklassen eingesetzt werden können.
Robo-Advisors: Ein Robo-Advisor ist ein technisches System, das automatisiert Empfehlungen zur Vermögensanlage gibt und diese auch umsetzen kann. Häufig kommen dabei ETF-Strategien zum Einsatz.