Gold und Silber zwischen Achterbahn und sicherer Hafen

Gold und Silber zwischen Achterbahn und sicherer Hafen


Edelmetalle sind gerade in Krisenzeiten gefragt und die Preisentwicklung der letzten Monate zeigt, dass die Sorgen an den Märkten wachsen. Trotzdem scheint es keine besonders effiziente Idee zu sein, jetzt nur noch auf glänzende Anlageklassen zu setzen.

Gold gilt seit Jahrtausenden als wertvoll, aber Preissprünge wie in den letzten Monaten sind für das glänzende Edelmetall trotzdem ungewöhnlich: Noch vor zwölf Monaten notierte es unter 3.000 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Im Januar 2025 erzielte es kurzzeitig Preise über 5.500 Dollar und liegt jetzt um 5.000 Dollar. Noch extremer war die Entwicklung bei Silber: Von einem Niveau von knapp über 30 Dollar je Unze ging es auf über 120 Dollar hoch. Der Preishype hat sich zwar zuletzt etwas beruhigt, aber es werden immer noch 75 Dollar und mehr geboten.

Quelle: onvista.de, Stand 16.2.26

„Für die Preissprünge bei Gold und Silber haben in den letzten Wochen Spekulanten gesorgt, aber es gibt mehrere Gründe für das generell gestiegene Niveau“, erklärt Mirko Kohlbrecher, Investmentstratege beim Vermögensverwalter Spiekermann & CO AG aus Osnabrück (siehe Interview). Gold ist traditionell gefragt, wenn die Unsicherheit steigt, und davon gibt es derzeit jede Menge. Wie geht es weiter mit Inflation und Zinsen, dem Konflikt China-USA, dem Krieg in der Ukraine, der globalen Staatsverschuldung und der Monetarisierung der KI-Investments – um nur einige Themenfelder zu nennen.

Silber hat neben der Funktion als mögliche Krisenwährung auch noch eine gewichtige Rolle als Industriemetall, etwa für Photovoltaik oder Elektromobilität. Die hier künftig erwartete Nachfrage kann Kursentwicklungen wie zuletzt verstärken oder wie in anderen Jahren abschwächen (siehe Chartgrafik). Aber was bedeutet das jetzt alles für Anleger? Sollen sie Gold oder Silber kaufen oder lieber die Finger davonlassen?

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Edle Anlage aufbauen?

Tatsächlich kann diese Frage niemand mit absoluter Sicherheit beantworten. Ein Blick in die Vergangenheit scheint nur eins ganz klar zu zeigen, wertlos war insbesondere Gold schon seit Jahrtausenden nicht. Es gilt nicht umsonst als quasi das Werterhaltungsmittel. Egal ob Währungsreformen, Kriege oder andere Krisen, Edelmetall fand immer Abnehmer.

Das bedeutet aber leider nicht, dass es immer eine gute Investmentidee war, einen glänzenden Schatz zu horten. Bei Silber sollten sich Anleger im Klaren sein, dass hier die tatsächliche Nachfrage aus der Industrie eine wesentliche Rolle spielt, während das bei Gold eher vernachlässigbar ist. Hier scheinen langfristig strategische Überlegungen von Zentralbanken und institutionellen Anlegern relativ bedeutsam zu sein. Wo da die Entwicklung hingeht, ist jedoch in der Regel nicht eindeutig vorherzusagen.

„Das momentane Preisniveau ist auch ein Ausdruck allgemeiner Zweifel an der Entwicklung von Papierwährungen, trotzdem ist es nicht empfehlenswert alles auf Gold zu setzen, denn es wirft keine Zinsen oder Dividenden ab und es gab auch schon mehrjährige Seitwärtsphasen“, sagt Claus Walter von der Freiburger Vermögensmanagement GmbH. Hinzu kommen je nach Anlageform Prägekosten bei Münzen, Lagergebühren etwa bei Goldbarren im Schließfach oder Versicherungsprämien bei der Reserve im heimischen Tresor.

Unter dem Strich sind oft Beteiligungen an Unternehmen über Aktien langfristig eine bessere Wahl, um die Kaufkraft von Vermögen nicht nur zu erhalten, sondern durch reale Renditen langfristig auszubauen. Das heißt aber nicht, dass professionelle Anleger Gold als Anlagebaustein in einem breit aufgestellten Vermögensmix ablehnen.

Notreserve, aber kein Allheilmittel

„Gold stellt für uns eine Art Notanker im Depot dar, der auch ein Gegengewicht zu volatilen Anlageklassen bilden kann“, erklärt der Freiburger Investmentexperte Claus Walter. Denn oft ist Gold besonders dann gefragt, wenn es an den Aktien und Anleihenmärkten turbulent wird. Das kann die Wertschwankungen eines Anlagemix ein Stück weit begrenzen. Gleichzeitig könnte es eine gute Idee sein, eine gewisse Notreserve zu haben, die mehr oder weniger immer flüssig ist, falls es zu so etwas wie dem Zusammenbruch des Euro oder einer Hyperinflation wie im letzten Jahrhundert in Deutschland kommt.

Wer jedoch wirklich an so etwas glaubt, würde eine letzte Reserve wahrscheinlich nicht in einem Bankdepot horten: „In so einem Fall wären wir tatsächlich dann bei physischen Silber- und Goldmünzen in gängigen Prägungen und möglichst kleinen Stückelungen“, sagt Spiekermann & CO-Investmentstratege Mirko Kohlbrecher: „Aber eigentlich rechne ich nicht mit so einem Szenario, sondern mit einer schleichenden Entwicklung.“ Bleibt es also eher langweilig normal, dürfte ein klassischer Anlagemix aus Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und etwas Gold die bessere Option statt eines vergrabenen Schatzes im Garten sein, um Vermögen über die nächsten Jahrzehnte gut und rentabel zu positionieren.

Interview mit Mirko Kohlbrecher: Gold statt Geld? Warum Edelmetalle kein Allheilmittel sind

Die hohen Preise von Edelmetallen sollten langfristig denkende Investoren nicht dazu verleiten, jetzt alles in diese eine Anlageklasse zu investieren, erklärt Mirko Kohlbrecher, Investmentstratege beim Vermögensverwalter der Spiekermann & CO AG aus Osnabrück.

Mirko Kohlbrecher

„Wer nicht mit dem großen Knall rechnet, sollte auf einen Anlagemix statt nur auf Gold oder Silber setzen!”

Mirko Kohlbrecher: Die Ursachen sind nicht monokausal, sondern da kommen viele Dinge zusammen. Das reicht von der geopolitischen Entwicklung über die US-Zollpolitik bis zur globalen Staatsschuldenkrise. Dies alles treibt die Leute in Sachwerte, und Edelmetalle zählen hier zu den Klassikern. Bei Gold und Silber kamen dann zuletzt noch Spekulanten dazu, die mit kurzfristigem Zeithorizont und zum Teil mit Hebelprodukten die Preise in die Höhe getrieben haben. Ein Auslöser für Gewinnmitnahmen und die Korrektur war dann die mögliche Ernennung eines unerwarteten neuen US-Notenbankpräsidenten. Aber die wahrscheinlichste Ursache der relativ starken Preisschwankungen ist technischer Natur, wenn Hebelprodukte eingesetzt werden und es anders läuft als es die Spekulanten erwartet haben. Im Endeffekt ist jetzt der Markt bereinigt und muss sein Gleichgewicht wieder finden, was auch schon zu beobachten ist.

Kohlbrecher: Wichtig ist es, die Entwicklung der letzten beiden Jahre nicht nach vorne zu projizieren. Denn was dabei nicht vergessen werden darf, es hat viele Jahre gedauert, um die Höchststände aus dem Jahr 2011 zu knacken, vorher gab es eine sehr lange Seitwärtsbewegung. Es gibt generell jedoch gute Gründe, die auch in Zukunft für Gold sprechen. Es wird wohl weiter knapp bleiben, denn es gab in den letzten Jahren kaum größere Goldfunde. Dazu hat Gold eine negative Korrelation zu anderen Anlageklassen, das heißt, fallen Aktien oder gibt es Schwierigkeiten am Anleihenmarkt ist Gold oft besonders gefragt und kann so ein Gegengewicht in einem gut ausbalancierten Portfolio sein. Zudem dürften uns die strukturellen Gründe, warum die Goldnachfrage hoch ist, noch lange begleiten. Das reicht von der geopolitischen Krisengefahr über Inflationsängste bis zu generellen Zweifeln an der Stabilität von Papierwährungen angesichts wachsender Schuldenberge.

Kohlbrecher: Wie wichtig die Nachfrage der Notenbanken ist. Hier wollen sich immer mehr von der westlichen Welt und damit auch vom US-Dollar unabhängiger machen. Zum Beispiel China scheint eine ähnliche glänzende Reserve anzustreben wie die westlichen Notenbanken. Wenn man hier den Statistiken so halbwegs Glauben schenken darf und die Käufe in ähnlicher Höhe erfolgen, wie in den letzten Jahren, wird das noch zehn Jahre für Nachfrage sorgen. Das hat einen interessanten Nebeneffekt, es begrenzt wahrscheinlich Preisschwankungen nach unten. Denn bei größeren Korrekturen ergeben sich automatisch sehr interessante Einstiegsgelegenheiten für die Notenbanken und Preisschwankungen dürften relativ schnell einen Boden finden. Wirkliche Tiefpunkte beim Goldpreis, wie wir sie mal in den 1980er Jahren gesehen haben, sind in den nächsten Jahren eher nicht zu erwarten.

Kohlbrecher: Silber ist durchaus ein interessantes Investment, hat aber einen etwas anderen Charakter als Gold, da es auch in vielen Bereichen als Industriemetall eingesetzt wird. Spannend ist hier zum Beispiel die Entwicklung von Akkus für E-Autos, die auf Silber statt Lithium setzen und erhebliche Leistungsvorteile bringen könnten. Das kann zusätzliches Preispotenzial im Vergleich zu Gold bringen, aber sollten sich auf der anderen Seite hier andere Techniken durchsetzen, kann das auch zu Enttäuschungen führen. Wir als Vermögensverwalter nutzen Gold eher als Stabilitätsanker und da funktioniert es erfahrungsgemäß besser als Silber. Noch schwieriger wird das bei seltenen Erden, denn hier kann nicht nur die Nachfrage und Produktionskapazität schwanken, was auch geopolitisch ein großes Thema ist. So etwas wie Neodym oder Dysprosium ist zudem gar nicht so einfach handelbar, für Gold gibt es dagegen einen jederzeit liquiden Markt.

Kohlbrecher: Historisch betrachtet funktioniert Gold nicht in allen Marktphasen gleich gut oder unterliegt anders formuliert auch starken Zyklen. Gefragt ist es besonders in inflationären Phasen und tatsächlich spricht einiges dafür, dass wir so etwas die nächsten Jahre erleben könnten. Deswegen darf es durchaus einen nicht zu kleinen Anteil am Gesamtvermögen haben. Aber wenn wir das langfristig vergleichen, sind Aktien als Beteiligung am Produktivkapital auch in solchen Zeiten meist die rentablere Anlageform, denn gut aufgestellte Unternehmen können die Inflation über höhere Preise ebenfalls kompensieren. Festverzinsliche Wertpapiere sind zwar generell eher in deflationären Zeiten gefragt, können jedoch zumindest im Moment auch ein Mittel für eher konservative Anlegertypen sein, Kaufkraftverluste zu vermeiden.

Kohlbrecher: Früher galt ein Fünf-Prozent-Anteil am Gesamtvermögen als typische Empfehlung. Aus der heutigen Perspektive und in einem wahrscheinlich eher inflationären Umfeld ist das wahrscheinlich etwas gering bemessen und es dürfen je nach Risikoneigung auch mal bis zu 15 oder 20 Prozent sein. Aber alles darüber hinaus ist dann schon eher eine Wette auf den Kollaps des Finanzsystems und an den glauben wir eher nicht.

Kohlbrecher: Papierwährungen wie Euro oder Dollar sind letztlich nur Versprechen und sollten die Staatsschulden weiter explodieren wird es unweigerlich zu einer Entwertung kommen, das lehrt die Geschichte. Gold ist vor diesem Hintergrund tatsächlich die einzige Währung, die dann noch nie auf Null gefallen ist. Die Frage ist jedoch, wie schnell das alles passiert. Wir gehen eher nicht vom großen Knall aus, sondern von einer kontinuierlichen Entwicklung und hier dürfte ein ausgewogener Anlagemix bessere Chancen bieten. Für uns heißt es deswegen nicht Gold statt Geld, sondern Gold als Anker für einen diversifizierten Anlagemix zum Werterhalt von Vermögen.

Ist Bitcoin das neue Gold? Oder eher eine zyklische Aktie?

„Hier scheiden sich die Geister und ich gehöre zu denen, die Kryptowährungen eher kritisch sehen, da man ihnen keinen realen Wert zuordnen kann“, sagt Mirko Kohlbrecher, Investmentstratege beim Vermögensverwalter Spiekermann & CO AG aus Osnabrück. Aus seiner Sicht sind Bitcoin und Co. ein reines Spekulationsobjekt, solange nicht die Notenbanken hier im großen Stil aktiv werden. „Insofern müssen Anleger bisher jederzeit damit rechnen, dass ihr Geld einfach plötzlich weg ist“, warnt der Experte. Bitcoin ist aus seiner Perspektive deswegen kein Sicherheitsanker wie Gold.

Andererseits gab es in den letzten 10 Jahren auch kaum ein Investment, das rentabler war als Bitcoin. Die Grundidee einer völlig unabhängigen Währung, die sich problemlos über alle Staatsgrenzen hinweg transferieren lässt, hat einen eigenen Charme und könnte gerade in Krisenzeiten ein wertvoller Vorteil sein.

Kurz zusammengefasst: Gold ist wohl am ehesten mit tendenziell langweiligen Versicherungspolicen verwandt, Bitcoin und Co. eher mit gehypten Zockeraktien mit vielen Chancen aber auch enormen Risiken. Beides kann – je nach Anlegertyp – in einer breit aufgestellten Vermögensstruktur seine Berechtigung haben.

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Antworten von Christian Mallek, Geschäftsführer der SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH im Gespräch mit Börsenmoderator Andreas Franik.

Gold, Silber, Bitcoin oder doch Aktien? Kursverlauf gibt keine eindeutige Antwort

Auch wenn zuletzt Gold und Silber die attraktivsten Anlageklassen waren, war das zwischendurch lange anders. Das mit der industriellen Nachfrage verbundene Silber war über Jahre keine Renditequelle. Gold dümpelte mehr oder weniger – wenn auch stabiler als Silber – seitwärts. Die für ihre Volatilität berüchtigte Kryptowährung Bitcoin sorgte in diesem Zeitraum immer mal wieder für eher schlaflose Nächte, aber auch zeitweise für Partystimmung.

Die Entwicklung des weltweiten Aktienbarometers MSCI World war im Vergleich schon fast langweilig und brachte aber kumuliert immerhin ein Performanceplus von mehr als 60 Prozent. Aber wer wirklich der Top-Performer ist, hängt stark vom gewählten Zeitraum ab: So liegt beispielswiese Bitcoin auf 10 Jahre mit einem Plus von über 17000 Prozent uneinholbar weit vorne, in den letzten 12 Monaten brachte so ein Kryptoinvestment jedoch ein Minus von rund 28 Prozent auf Dollarbasis*.

Als Grundlage für Investmententscheidungen sind historische Kursdarstellungen kaum geeignet, denn sie blicken immer nur zurück. Die Preisentwicklung an den Märkten wird aber hauptsächlich von der Zukunftserwartung bestimmt und die lässt sich wohl eher nicht aus Kurscharts herauslesen.

* Datenquelle: onvista.de, Stand: 16.02.2026

Infotabelle: Wie können Anleger in Edelmetalle investieren und welche Vor- und Nachteile haben Minenaktien, ETCs, ETFs, Baren und Münzen?

Anlageklasse Vorteile Nachteile Tipp
ETCs (Exchange Traded Commodities) Einfach zu handeln ETCs sind rechtlich – anders als ETFs – kein Sondervermögen, sondern eine Schuldverschreibung. Je nach Konstruktion könnte bei einer Pleite des Emittenten das Investment wertlos werden. Für Krisen garantieren deswegen manche Anbieter eine physische Auslieferung, aber auch die kann kosten. Ein typisches Produkt mit physischer Hinterlegung wäre Xetra-Gold der Deutschen Börse (ISIN: DE000A0S9GB0)
ETFs (Exchange Traded Funds) Theoretisch Sondervermögen, preisgünstig und einfach zu handeln Reine Gold- oder Silber-ETFs, die allein den Preis einzelner physischer Edelmetalle abbilden, sind aus rechtlichen Gründen in Deutschland nicht handelbar. In der Schweiz oder den USA sind solche Produkte zugelassen und für dortige Kunden handelbar.
Große Barren Kaufpreis relativ nahe am Edelmetallpreis Sichere Lagerung kostet. Tauschwert für Krisenzeiten gerade bei Goldbarren oft zu hoch für Alltagsgeschäfte. 1 Unze entspricht hier momentan rund 4.000 Euro* Um vor Fälschungen sicher zu sein, nur bei etablierten Händlern oder Banken kaufen. Preise vorab zu vergleichen kann sich lohnen.
Münzen/kleine Barren/Schmuck Bei gängigen Münzen und kleinen Standardbarren ist der Tauschwert leicht bestimmbar Kosten für Prägung, Stückelung oder Schmuckdesign, drücken Renditeaussicht schon beim Kauf. Möglicher Währungsersatz in Krisen, aber als Investment eher ungeeignet. Beim Verkauf in normalen Zeiten lohnt sich oft der Weg zu einer Scheideanstalt, statt zu lokalen Juwelieren und Ankäufern zu gehen.
Minenaktien Profitieren von steigender Nachfrage oft noch stärker als die Edelmetallpreise Klassische Risiken eines Aktieninvestments bis zum Totalverlust. Minenaktien gelten dabei als besonders schwankungsanfälliges Segment. Eher auf breite Investments über ETFs oder klassische Fonds setzen, um Risiken zu streuen oder Fachexpertise zu nutzen.

*Quelle: scheideanstalt.de, Stand: 17.02.2026

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Die Anlage in Wertpapieren ist auch immer mit Risiken verbunden. Anleger sollten sich vor Abschluss einer Investition über die einschlägigen Risiken informieren. Nähere Informationen zu möglichen Risiken finden Sie unter: https://www.v-check.de/risikohinweise

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