Altersvorsorge Teil 2: So legen Sie 100.000 Euro an
Vorüberlegung: Unabhängig von der Anlagesumme sollte sich jeder Anleger zuerst die Frage stellen, wie lange er denn sein Geld überhaupt anlegen „kann“ bzw. nicht im Notfall drauf zurückgreifen muss. Die Entscheidung, welchen Zweck er mit der Anlage eines bestimmten Betrages verfolgt, ist elementar. Möchte der Anleger lediglich das Kapital nach Inflation erhalten oder darf es auch ein bisschen mehr, verbunden mit einem höheren Risiko, sein? Oder muss vielleicht eine gewisse Summe zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen? Bestehen weitere Vermögenswerte wie z.B. Immobilien oder eine Lebensversicherung, die in ein paar Jahren fällig wird? Mit all diesen Fragen muss sich ein Anleger, unabhängig von der Anlagesumme, auseinandersetzen.
Ausgangslage: Wir gehen von einem 50-jährigen aus, dem ein Anlagebetrag von 100.000 Euro zur Verfügung steht. Diesen Betrag könnte er theoretisch bis zur Rente anlegen, da er als Beamter ein auskömmliches Einkommen (auskömmliche Pension) hat und keinen weiteren finanziellen Verpflichtungen nachkommen muss.

Erläuterung: Bei Aktien und Anleihen werden Wertpapiere aus Schwellenländern mit einbezogen. Bei den Edelmetallen ist neben Gold auch Silber und Platin enthalten.
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Vermögensaufbau: Wie kommt man zu den ersten 100.000 Euro?
Der Anfang entscheidet. Wer Vermögen aufbauen will, steht vor vielen Fragen: Wo anfangen? Wie durchhalten? Und welche Strategien führen wirklich zum Ziel? Denn die ersten 100.000 Euro gelten als die härteste, aber auch wichtigste Etappe auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit.
Antworten dazu von Dr. Gerrit Fey, Chefvolkswirt beim Deutschen Aktieninstitut und David Bienbeck, Vorstand der Albrech & Cie. Vermögensverwaltung AG.
Bislang erschienen in unserer Altersvorsorge-Serie sind:
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